Für Gaumen, die das Abenteuer lieben, schließen diese Trüffel eine cremige Füllung aus frischer Ananas und roten Chiliflocken in eine dünne Hülle aus roher Schokolade ein. Kokosmus und Kakaobutter bringen den ganzen Schmelz, während die Chilispitze die Süße von Ananas und Vanille weckt. Rechnen Sie mit etwa zehn Trüffeln, die bis zum Servieren kühl bleiben.
Rohe Ananas-Chili-Trüffel
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Bio-Rohkakaobutter (Sorte Nacional)
10,90 € En stock
Zutaten
Füllung
- 1/4 Tasse roher Kokosblütennektar (oder Ahornsirup)
- 1/2 Tasse frische Ananas, gewürfelt
- 1/2 TL rote Chiliflocken
- 1/2 TL Vanilleextrakt
- 1/4 TL Meersalz
- 1/2 Tasse rohes Kokosmus, flüssig erwärmt
- 1/4 Tasse rohe Kakaobutter, flüssig erwärmt
Schokoladenhülle
- 3/4 Tasse geschmolzene Kakaobutter (oder Kokosöl)
- 1/4 Tasse plus 2 EL Ahornsirup bei Zimmertemperatur
- 3/4 Tasse, gut gefüllt, rohes Kakaopulver
- Eine kräftige Prise Meersalz
- Gehackte Pistazien zum Abschluss
Zubereitung
- Mixen Sie im Hochleistungsmixer den Kokosnektar, die Ananas, die Chiliflocken, die Vanille und das Salz, bis alles glatt ist.
- Geben Sie das flüssige Kokosmus und die flüssige Kakaobutter dazu und mixen Sie bis zur vollkommenen Gleichmäßigkeit.
- Füllen Sie die Masse in ein Gefäß und stellen Sie sie etwa eine Stunde ins Gefrierfach, bis sie fest genug zum Formen ist.
- Formen Sie Kugeln von etwa 4 cm, setzen Sie sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech und stellen Sie sie eine Stunde zurück ins Gefrierfach, bis sie richtig fest sind.
- Schmelzen Sie währenddessen die Kakaobutter im Wasserbad bei sehr milder Hitze, ohne 46 °C zu überschreiten.
- Rühren Sie nach dem Schmelzen Ahornsirup, Kakaopulver und Salz mit dem Schneebesen ein, bis eine glatte Schokolade entsteht.
- Tauchen Sie jeden Trüffel mit einer Gabel in die Schokolade, lassen Sie den Überschuss abtropfen und setzen Sie ihn zurück aufs Blech.
- Bestreuen Sie jeden Trüffel mit gehackten Pistazien und lassen Sie die Schokolade fest werden (rechnen Sie mit etwa zehn Minuten im Gefrierfach).
- Bewahren Sie die Trüffel im Kühlschrank in einer luftdichten Dose auf.
Tipp
Kein Wasserbad zur Hand? Kakaobutter schmilzt auch ganz sanft im Dörrgerät, so wie es die Autorin dieses Rezepts macht: Es dauert länger, doch das Ergebnis ist identisch und die Gefahr des Überhitzens entfällt.
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Nur online erhältlich
FAQ: Ihre Fragen zu rohen Trüffeln
Wie lange kann man Schokoladentrüffel aufbewahren?
Diese Trüffel enthalten frische Ananas und damit Wasser: Rechnen Sie mit vier bis fünf Tagen im Kühlschrank, in einer luftdichten Dose, nicht mehr. Rohe Trüffel ohne frische Frucht, auf Basis von Nussmus und Datteln, halten gut eine Woche, manchmal zwei. In jedem Fall ist Kälte unerlässlich, denn Kakaobutter und Kokosmus werden oberhalb von 25 °C deutlich weich. Das Gefrierfach bleibt die Lösung, um sie länger zu halten: Sie lassen sich zwei Monate sehr gut einfrieren und werden nach etwa zehn Minuten bei Zimmertemperatur gegessen.
Wie macht man Trüffel selbst?
Das Prinzip ist immer dasselbe: eine Füllung, die in der Kälte hält, zu Kugeln geformt, danach eine Hülle. In der rohen Variante beruht die Füllung auf einem Fett, das hart wird — Kakaobutter, Kokosmus — vermischt mit Obst, Nussmus oder Datteln. Der Aufenthalt im Gefrierfach macht das Formen überhaupt erst möglich: Ein zu weicher Teig klebt an den Fingern und hält nicht. Für die Hülle wird rohe Schokolade ohne jede Erhitzung aufgeschlagen, indem man das Süßungsmittel und dann das Kakaopulver in die geschmolzene Kakaobutter einrührt. Und rollen Sie die Trüffel schließlich zwischen kühlen Händen, notfalls kurz unter kaltem Wasser abgekühlt.
Was ist das Besondere an Schokoladentrüffeln?
Ihr Name stammt von der Ähnlichkeit mit dem Pilz: eine unregelmäßige Kugel, nie ganz rund, in Kakao gewälzt wie die Trüffel in ihrer Erde. Die klassische Variante verbindet eine Ganache — Schokolade und Sahne — mit einer Hülle aus bitterem Kakao, was den Gegensatz zwischen schmelzendem Kern und trockener, pudriger Oberfläche ergibt. Die rohe Variante greift dieses Prinzip auf und ersetzt die Sahne durch ein pflanzliches Fett, hier Kokosmus, was die Textur verändert: fester direkt aus der Kälte, schmelzender im Mund. Und die unregelmäßige Form bleibt, sie gehört zur Gattung.
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