Säuerlich, scharf, knusprig und salzig: Diese Grünkohl-Chips machen keine halben Sachen. Eine cremige Sauce aus Cashews, Zitrone und Habanero umhüllt jedes Blatt vor einem langen Durchgang im Dörrgerät, der sie unwiderstehlich knackig macht. Gesundes Naschen ganz ohne schlechtes Gewissen.
Grünkohl-Chips mit Habanero
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Zutaten
- 12 Tassen Bio-Grünkohl
Habanero-Sauce
- 1 1/4 Tassen Bio-Cashewkerne
- 1 1/4 Tassen gereinigtes oder destilliertes Wasser
- 1/4 Tasse frisch gepresster Bio-Zitronensaft
- 1 bis 2 Habanero-Chilis
- 1/2 TL rosa Himalayasalz
Zubereitung
- Die Stiele vom Grünkohl entfernen und die Blätter in kleine Stücke zupfen, beiseitestellen.
- Die Habanero-Chilis entkernen und entstielen, dann mit allen Zutaten der Sauce glatt und cremig mixen.
- In einer großen Schüssel die Sauce über den Grünkohl gießen und mit den Händen gut durchmengen, damit jedes Stück umhüllt ist.
- Den Grünkohl auf den Gitterblechen des Dörrgeräts verteilen.
- Bei 43 °C etwa 12 Stunden trocknen, bis die Chips ganz trocken und knusprig sind.
Tipp
Für eine mildere Variante nur eine einzige Habanero verwenden (oder deren Kerne entfernen): Zwei Chilis ergeben ein deutlich scharfes Resultat.
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Das ganze Sortiment entdeckenFAQ: Ihre Fragen zu Grünkohl-Chips mit Habanero
Wie bewahrt man Grünkohl-Chips auf?
Der einzige Feind der Grünkohl-Chips ist die Luftfeuchtigkeit. Warten Sie, bis sie vollständig kalt und vollständig trocken sind — ein noch leicht weicher Chip weicht über Nacht die ganze Charge auf — und füllen Sie sie dann lichtgeschützt in ein luftdichtes Glas. Legen Sie, wenn vorhanden, ein kleines Trockenmittelbeutelchen dazu oder eine Prise rohen Reis in Küchenpapier. Rechnen Sie mit ein bis zwei Wochen bei Raumtemperatur. Verlieren sie ihren Biss, hilft eine Stunde bei 40 °C im Dörrgerät. Meiden Sie den Kühlschrank: Kondenswasser macht sie weich.
Wie bereitet man Grünkohl-Chips zu?
Drei Schritte entscheiden über das Ergebnis. Zuerst das Waschen: Die Blätter müssen vor dem Umhüllen vollkommen trocken sein, sonst verdünnt das Wasser die Sauce und verlängert das Trocknen — schleudern und eine Stunde an der Luft trocknen lassen. Dann die Mittelrippe, die grundsätzlich zu entfernen ist: Sie ist zu dick und bleibt gummiartig. Und schließlich das Umhüllen, das mit den Händen erfolgt und nicht mit dem Löffel: Man muss jedes Stück massieren, damit die Sauce in die Falten des Blattes gelangt. Danach ohne Überlappen ausbreiten, sonst kleben die Chips zusammen und trocknen ungleichmäßig.
Wie verwendet man die Habanero-Chili?
Sie ist eine sehr scharfe Chili, zwischen 100 000 und 350 000 Scoville-Einheiten, und will methodisch behandelt werden. Tragen Sie Handschuhe beim Entstielen und Entkernen oder waschen Sie sich danach gründlich die Hände: Capsaicin bleibt auf der Haut und brennt noch Stunden später in den Augen. Der größte Teil der Schärfe sitzt in den weißen inneren Häutchen, nicht im Fruchtfleisch und nicht in den Kernen: Entfernt man sie, bleibt das fruchtige, fast aprikosenartige Aroma erhalten, während die Schärfe stark nachlässt. Beginnen Sie in einer rohen Zubereitung immer mit einer halben Chili: Anders als bei einer gekochten Sauce mildert nichts das Ergebnis nachträglich ab.
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