Dieser rohe Salat verbindet das Knackige von Rotkohl und Karotten mit der geschmeidigen Textur von Wakame, einer Braunalge mit mildem Meeresgeschmack. Shiitake und braune Champignons, einfach in Shoyu, Olivenöl und Mirin mariniert, sorgen für Zartheit und ein deutliches Umami-Aroma. Eine Miso-Sauce, mit Orangensaft und Honig gemildert und mit Ingwer und Sesamöl verfeinert, hält alles in einem süß-salzigen Gleichgewicht zusammen. Ein farbenfroher, großzügiger Teller, der problemlos als eigene Mahlzeit reicht.
Rotkohlsalat mit Wakame und marinierten Pilzen, Miso-Sauce
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Getrocknete Bio-Wakame in Flocken
17,10 € Auf Lager
Zutaten
- 1 Rotkohl, fein geschnitten
- 15 g getrockneter Wakame, 10 Minuten in kaltem Wasser eingeweicht und gut abgetropft
- 3 Karotten, geraspelt
- 1/2 bis 1 kleine frische Chilischote, entkernt und fein geschnitten
- 180 g Shiitake und braune Champignons, in dünnen Scheiben
Marinade für die Pilze
- 120 ml Olivenöl
- 80 ml Shoyu oder Tamari
- 15 ml Mirin (1 Esslöffel)
Miso-Sauce
- 90 g weißes oder helles Miso
- 120 ml frisch gepresster Orangensaft
- 15 ml Mirin (1 Esslöffel)
- 15 ml Honig (1 Esslöffel)
- 30 ml Sesamöl (2 Esslöffel)
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 4 g frisch geriebener Ingwer (2 Teelöffel)
- 30 ml Shoyu oder Tamari (2 Esslöffel)
Zubereitung
- Die Marinade zubereiten: Olivenöl, Shoyu und Mirin in einer Schüssel verrühren. Die geschnittenen Pilze hinzufügen, gut vermengen und mindestens 30 Minuten marinieren lassen.
- In der Zwischenzeit alle Zutaten der Miso-Sauce mixen oder verquirlen, bis eine glatte Sauce entsteht.
- In einer großen Schüssel Rotkohl, abgetropften Wakame, geraspelte Karotten und Chili vermengen.
- Die Hälfte der Miso-Sauce über das Gemüse geben, gut vermischen und einige Minuten ziehen lassen, damit der Kohl weich wird.
- Die Pilze abtropfen lassen, auf dem Salat verteilen und beim Servieren nach Geschmack etwas Sauce hinzufügen.
Tipp
Wakame quillt beim Einweichen stark auf: 15 g getrocknete Alge ergeben eingeweicht etwa das Zehnfache ihres Gewichts, mehr ist also nicht nötig. Nach dem Abtropfen gut zwischen den Händen ausdrücken, sonst macht er den Salat wässrig. Den Kohl so fein wie möglich schneiden, wenn vorhanden mit dem Gemüsehobel: So nimmt er die Sauce besser auf und bleibt angenehm bissfest. Die Miso-Sauce hält sich einige Tage im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas und passt auch sehr gut zu einer Gemüseschale oder zu Sprossen.
Das komplette Sortiment Getrocknete Algen
Getrocknete Algen von Biovie aus der Bretagne werden bei niedriger Temperatur (um 40 °C) schonend getrocknet und lassen sich ohne langes Einweichen direkt in Ihre Gerichte geben. Wakame und Meersalat schmecken mild, Kombu kräftig, Dulse leicht nussig, die Meeresbohne erinnert an Bandnudeln aus dem Meer, und die Nori-Blätter in Rohqualität sind ideal für Sushi. Für den Einstieg eignen sich Wakame und Meersalat am besten, da beide mild schmecken; die leicht nussige Dulse ist ebenfalls eine gute Wahl, sobald man Algen schon etwas kennt.Für den Einstieg sind die Nori-Blätter am einfachsten. Zum täglichen Würzen kombiniert die Gourmet-Algenmischung mehrere Sorten in einer Dose, und die Curly Wakame ist dank ihres leichten, kompakten Formats ein guter Begleiter auf Reisen. Lieber meeresfrisch? Dann entdecken Sie unsere frischen Algen., 10 Produkte
Das ganze Sortiment entdeckenFAQ: Ihre Fragen zum Rotkohlsalat mit Wakame und Miso
Ist Miso gesund?
Miso ist eine fermentierte Sojapaste, oft mit Reis oder Gerste, die in Japan seit Jahrhunderten verwendet wird. Sie liefert pflanzliches Eiweiß und, wenn sie nicht pasteurisiert ist, Mikroorganismen aus der Fermentation. Sie ist allerdings sehr salzreich: Man verwendet sie daher als Würzmittel in kleinen Mengen und gibt sie am besten außerhalb der Hitze dazu, wie in dieser rohen Sauce, um die Kulturen zu erhalten.
Wie macht man einen Wakame-Salat?
Getrockneter Wakame quillt in 5 bis 10 Minuten in kaltem Wasser auf. Man lässt ihn abtropfen, drückt überschüssiges Wasser aus und schneidet ihn in Stücke, wenn die Streifen lang sind. Dann würzt man ihn einfach mit etwas Shoyu, Sesamöl und Reisessig oder mischt ihn unter knackiges Gemüse wie Gurke, Kohl oder Karotte, wie in diesem Salat.
Wie macht man eine Miso-Vinaigrette für einen Salat?
Man verrührt das Miso einfach mit einer säuerlichen oder fruchtigen Flüssigkeit wie Reisessig, Zitronensaft oder Orangensaft und gibt dann ein Öl hinzu, oft Sesamöl. Mit einer süßen Note, zum Beispiel Honig, gleicht man sie aus und verfeinert sie mit Knoblauch oder Ingwer. Verquirlen oder mixen, bis sich das Miso vollständig aufgelöst hat: Die Sauce soll glatt und sämig sein.
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