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Rohe Alfredo-Sauce mit Sonnenblume, Cashew und Trüffelöl

Rohe Alfredo-Sauce mit Sonnenblume, Cashew und Trüffelöl

Hier bilden gemeinsam gemixte Sonnenblumenkerne und Cashews den Basiskäse statt einer einzigen Nuss, und genau das gibt der Sauce ihre Dicke, ohne dass ein dominanter Cashewgeschmack die Oberhand gewinnt. Helles Miso ersetzt das Salz, das eine milchbasierte Alfredo aus dem Parmesan holen würde, und drei großzügige Esslöffel Hefeflocken treiben die herzhafte, fast käsige Note noch weiter: Die Sauce liest sich als reichhaltig statt bloß cremig. Zwei Olivenöle kommen nebeneinander hinein - ein neutrales für den Körper, ein getrüffeltes für das Aroma - und zusammen geben sie eine erdige Tiefe, die ein einzelnes Öl nicht erreichen würde. Knoblauch und ein gehäufter Teelöffel gebrochener Pfefferkörner bringen die Schärfe an den Rändern, während Zitronensaft das Ganze davor bewahrt, flach zu wirken. Alles kommt in einem Zug in den Mixer, ohne Reduktion und ohne Andickstufe: Die Textur hängt also vollständig davon ab, wie gut die Sonnenblumen-Cashew-Basis gemixt wurde. Was herauskommt, ist dick genug, um an Zucchinibändern oder Gemüse zu haften, ohne sich am Boden der Schüssel zu sammeln, und liegt näher an einer Alfredo aus dem Glas als an einer dünnen Cashewcreme. Probieren Sie sie über Zucchininudeln, löffelweise auf gedämpftem Gemüse oder als Dip für Rohkost.

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Zutaten

  • 2 Tassen Sonnenblumen-Cashew-Käse (zu gleichen Teilen Sonnenblumenkerne und Cashews, mit Wasser gemixt)
  • 3 Esslöffel Hefeflocken
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Esslöffel helles Miso
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Pfefferkörner
  • 2 Esslöffel getrüffeltes Olivenöl
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe

Zubereitung

  1. Geben Sie alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer und mixen Sie, bis eine vollkommen glatte Textur entsteht.

Hinweis: hält sich etwa 5 Tage im Kühlschrank.

Tipp

Wenn Sie kein Trüffelöl zur Hand haben, ersetzt eine volle Viertel Tasse einfaches Olivenöl es, doch die fertige Sauce schmeckt merklich flacher und weniger erdig. Bewahren Sie Reste in einem geschlossenen Behälter bis zu etwa fünf Tage im Kühlschrank auf und lassen Sie die Sauce vor dem Servieren einige Minuten Raumtemperatur annehmen, denn die Öle erstarren in der Kälte und trüben die glatte, gießfähige Textur.

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FAQ: Ihre Fragen zur rohen Alfredo-Sauce

Was kann man mit Hefeflocken in der Küche machen?

Sie dienen überall dort, wo man eine herzhafte, salzige, leicht käsige Note ohne Milchprodukt sucht. In Saucen wie hier geben sie den Geschmackskörper, den ein Parmesan beisteuern würde. Man streut sie auch über Pasta, Popcorn, einen Salat oder Gemüse; sie kommen in pflanzliche Käse, rohe Pasteten und Dressings. Ein praktischer Rat: Geben Sie sie am Ende dazu und probieren Sie, denn ihre Wirkung steigt schnell und eine zu schwere Hand hinterlässt einen Brühwürfel-Nachgeschmack.

Was sind Hefeflocken eigentlich?

Es ist eine Hefe - meist Saccharomyces cerevisiae -, die gezüchtet, dann durch Hitze deaktiviert und zu Flocken oder Pulver getrocknet wird. Anders als Backhefe lässt sie nichts aufgehen: Sie ist tot und dient allein dem Würzen. Anders als Bierhefe wird sie eigens für Lebensmittel gezüchtet und nicht aus einem Brauprozess gewonnen, was sie deutlich weniger bitter macht. Ihr Geschmack ist mild, umami, und erinnert ebenso an Haselnuss wie an Käse.

Welche Alternative kann Hefeflocken ersetzen?

Keine bildet sie exakt nach, aber mehrere kommen je nach Verwendung nahe. Helles Miso - in diesem Rezept bereits vorhanden - bringt das Umami und das Salzige, ohne die käsige Seite. Mandel- oder Cashewmus mit etwas Zitronensaft gibt Körper. Getrocknete Tomaten und gemahlene getrocknete Pilze liefern ebenfalls Umami. In einer Sauce kommt die Kombination Miso plus Zitrone dem gesuchten Ergebnis am nächsten.

Wo bekommt man Hefeflocken?

Sie sind längst verbreitet: Bioläden, Reformregale der Supermärkte, pflanzliche Lebensmittelgeschäfte und Fachversender. Sie tragen manchmal den Namen Würzhefe oder Hefeflocken, was verwirrt. Prüfen Sie beim Kauf zwei Dinge: dass sie tatsächlich inaktiv sind und ob sie mit Vitaminen angereichert sind oder nicht - beide Varianten gibt es, und sie schmecken identisch.

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