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Rohe Paprikasuppe, eine Portion aus dem Mixer

Rohe Paprikasuppe, eine Portion aus dem Mixer

Paprika und Cashewkerne lassen sich zu einer glatten Suppe für eine Person mixen, ganz ohne Herd - den Mixer etwas länger als gewöhnlich laufen zu lassen, erwärmt die Mischung sanft durch Reibung, gerade genug, um die Kälte zu nehmen, ohne irgendetwas zu garen. Ein Teil der Paprika bleibt gewürfelt und ungemixt und wird von Hand untergerührt, sobald die Basis glatt ist, sodass jeder Löffel etwas Biss gegen die seidige Textur des Übrigen bietet. Es sind die Cashewkerne, die der Suppe ihren Körper geben und sie zu etwas eindicken, das einer Bisque näher ist als einer dünnen Gemüsepüreesuppe, während die Paprika Süße und Farbe ganz allein tragen. Da sie in der Zeit eines Mixvorgangs fertig ist, funktioniert dieses Rezept sehr gut als schnelles Mittagessen an Tagen, an denen eine geköchelte Suppe mehr Aufwand bedeutet, als der Moment zulässt. Der Geschmack bleibt klar der von roher, kalt gepresster Paprika statt der tieferen, leicht karamellisierten Süße einer Suppe aus gerösteter Paprika - ein Unterschied, den man vorher kennen sollte, wenn man die gekochte Fassung gewohnt ist. Etwas Basilikum obenauf ergänzt eine kräuterige Note, die die Basis von sich aus nicht hat.

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Zutaten

  • 1 Tasse grob gehackte rote Paprika (etwa 1 mittelgroße Paprika)
  • 1/3 Tasse Cashewkerne
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1/2 Teelöffel Meersalz
  • 1/2 Tasse rote Paprika, gewürfelt (beiseitestellen, nicht mitmixen)

Zubereitung

  1. Mixen Sie Paprika, Cashewkerne, Wasser und Salz (die beiseitegestellte halbe Tasse gewürfelte Paprika zurückhalten) im Hochleistungsmixer glatt. Etwas länger laufen zu lassen, erlaubt der Reibung der Messer, die Suppe leicht zu erwärmen.
  2. Gießen Sie die Suppe in eine Schale und rühren Sie dann die beiseitegestellte gewürfelte Paprika von Hand unter.
  3. Garnieren Sie nach Belieben - eine Prise getrocknetes Basilikum passt gut - und essen Sie sofort.

Tipp

Widerstehen Sie dem Drang, für mehr Wärme zu lange zu mixen: Die Reibung bringt die Suppe nur auf Zimmertemperatur, nie auf heiß, betrachten Sie sie also als kalte oder leicht angewärmte Suppe, nicht als heiße. Ein Hochleistungsmixer liefert das glatteste Ergebnis; ein normaler Mixer lässt etwas mehr Textur von den Cashewkernen zurück. Finden Sie keine Cashewkerne oder möchten Sie sie meiden, übernimmt ein aktiviertes Mandelmus genau dieselbe verdickende Rolle, bei etwas ausgeprägterem Geschmack.

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FAQ: Ihre Fragen zur rohen Paprikasuppe

Kann man rote Paprika roh essen?

Man kann nicht nur, es ist auch ernährungsphysiologisch ihre interessanteste Form. Rote Paprika gehört zu den Gemüsen mit dem höchsten Vitamin-C-Gehalt, und da dieses Vitamin hitzeempfindlich ist, geht beim Garen ein spürbarer Teil verloren. Wählen Sie sie reif und fest, mit glatter Schale: In diesem Stadium ist sie am mildesten, denn das Rot hatte Zeit, seine Zucker zu entwickeln, während eine grüne Paprika, vor der Reife geerntet, deutlich bitterer bleibt.

Ist rohe Paprika bekömmlicher als gegarte?

In der Regel ist es eher umgekehrt. Die Paprikaschale enthält Zellulose, die das Garen weich macht und die der Magen einmal erweicht oft besser verträgt; roh bleibt sie zäher. Die Paprika zu mixen, wie in dieser Suppe, umgeht das Hindernis recht gut, da die Messer einen Teil der Zerkleinerungsarbeit übernehmen. Bleibt die Verdauung unangenehm, schälen Sie die Paprika vor dem Mixen mit dem Sparschäler.

Welche Vorzüge hat rohe Paprika?

Rohe rote Paprika liefert vor allem Vitamin C - bei gleichem Gewicht mehr als die meisten Zitrusfrüchte - sowie die für ihre Farbe verantwortlichen Carotinoide, Ballaststoffe und viel Wasser, bei sehr wenig Kalorien. Es ist zudem ein Gemüse, das sich in all seinen Formen gut roh verwenden lässt, vom Stäbchen über die Julienne bis zur gemixten Suppe, was hilft, sie regelmäßig und ohne Überdruss zu essen.

Wie macht man eine Paprika-Velouté?

Es gibt zwei Schulen. Die gekochte Fassung röstet die Paprika, was ihre Zucker konzentriert und die typische rauchige Note bringt, und mixt sie dann mit einer Brühe. Die rohe Fassung, die dieser Seite, ersetzt das Rösten durch einen fetten Verdicker - hier Cashewkerne, doch ein Nussmus oder eine Avocado leisten dasselbe. Der Geschmacksunterschied ist real: roh bleibt frisch und pflanzlich, geröstet süßer und runder.

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