Einfach und nahrhaft: Dieser Pflanzendrink entsteht in einem Mixdurchgang aus geschälten Hanfsamen, die von Natur aus proteinreich sind. Ohne Einweichen und ohne Filtern ist er das ideale Getränk für den Start in den Tag. Ein Grundrezept, das man immer parat haben sollte.
Rohe Hanfmilch
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Bio Bourbon-Vanillepulver 30g
20,90 € En stock
Zutaten
- 1 Tasse geschälte Hanfsamen
- 3 Tassen Wasser
- 3 bis 4 EL Agavendicksaft
- 1 TL Vanilleextrakt
Zubereitung
- Hanfsamen, Wasser, Agavendicksaft und Vanilleextrakt in den Mixer geben.
- Mixen, bis eine ganz glatte, sämige Milch entsteht.
- Vor dem Servieren kühl stellen.
Tipp
Für eine Schokoladenvariante geben Sie zwei Teelöffel rohes Kakaopulver pro halbe Tasse der fertigen Milch hinzu.
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Das ganze Sortiment entdeckenFAQ: Ihre Fragen zur rohen Hanfmilch
Welche Qualitäten hat Hanfmilch?
Was Hanf von anderen Samen unterscheidet, ist vor allem sein Fettsäureprofil: Er enthält sowohl Omega-6 als auch Omega-3 in einem Verhältnis nahe 3 zu 1 — ein in der alltäglichen Ernährung seltener Anteil. Geschälte Samen liefern außerdem vollständige Proteine, also solche mit allen essenziellen Aminosäuren, sowie Magnesium, Eisen und Zink. Da die Milch ohne Filtern gemixt wird, landet all das im Glas — anders als bei gefilterter Mandelmilch, bei der ein Teil im Trester bleibt. Dennoch: Es ist ein Getränk, kein Nahrungsergänzungsmittel — es fügt sich in eine abwechslungsreiche Ernährung ein, ersetzt sie aber nicht.
Welcher Pflanzendrink ist der gesündeste?
Es gibt nicht den einen, und die Frage lohnt sich umgedreht: Am interessantesten ist der mit der kürzesten Zutatenliste. Ein selbst gemachter Drink aus Samen und Wasser enthält weder zugesetztes Öl noch Zucker noch Verdickungsmittel — anders als viele industrielle Getränke. Ernährungsphysiologisch stechen Hanf und Soja durch ihren Proteingehalt hervor; Mandel und Haselnuss sind leichter; Hafer und Reis sind am kohlenhydratreichsten. Die beste Wahl ist also die, die zu Ihrem Zweck passt: eine proteinreiche Basis für den Morgen, ein leichter Drink für den Kaffee, eine süßere Milch fürs Backen.
Wie bereitet man Hanf zu?
Geschälte Samen brauchen keinerlei Vorbereitung: Man isst sie, wie sie sind, über einen Salat, einen Porridge oder eine Suppe gestreut, oder mixt sie wie hier zu Milch. Keimen lassen sie sich nicht, da beim Schälen die Hülle entfernt wurde. Ganze Samen können einige Stunden eingeweicht und gekeimt werden, doch ihre Schale bleibt knackig und ist nicht jedermanns Sache. In jedem Fall gilt: nicht erhitzen — ihre Fettsäuren sind empfindlich und oxidieren schnell. Angebrochene Packungen im Kühlschrank lichtgeschützt aufbewahren und innerhalb von zwei bis drei Monaten aufbrauchen.
Was kann man aus Hanf herstellen?
In der Küche werden geschälte Samen zu Milch, Pflanzencreme, Streichmus, Pesto oder — mit Hefeflocken und Salz gemixt — zu veganem Parmesan. Sie ersetzen auch Pinienkerne in einer Füllung oder einer Sauce. Kalt gepresstes Hanföl wird ausschließlich kalt verwendet, als Dressing, niemals zum Erhitzen. Das beim Pressen entstehende Mehl kommt in rohe Cracker- oder Brotteige. Und über die Ernährung hinaus trägt die Pflanze eine ganze Branche: Textilien, Seilerei, Dämmstoffe und Baumaterialien aus Fasern.
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