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Rohe Schoko-Kirsch-Kekse mit Chia und Himbeer-Rosen-Konfitüre

Rohe Schoko-Kirsch-Kekse mit Chia und Himbeer-Rosen-Konfitüre

Diese kleinen Leckerbissen verbinden gemahlenen Buchweizen und Chia mit Kirschen und rohem Kakao zu einem weichen, erstaunlich bekömmlichen Ergebnis. Jeder Keks wird mit einer schnellen Konfitüre aus Himbeeren, Kirschen und Rosenwasser gefüllt und anschließend mit einer zartschmelzenden Schokosauce überzogen. Bei einem einzigen Keks zu bleiben, fällt wirklich schwer.

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Zutaten

Keksbasis

  • 1 Tasse geschälter Buchweizen, gemahlen
  • 1/3 Tasse Chiasamen, gemahlen
  • 1 Tasse frische Kirschen
  • 1/2 Tasse getrocknete Kirschen
  • 10 Medjool-Datteln, eingeweicht und abgetropft
  • 1 EL Zimt
  • 1 EL roher Kakao
  • 1 TL Vanillepulver (oder 1/2 Vanilleschote)
  • 1/2 Tasse Kokosmilch
  • 1 Prise rosa Salz (nach Belieben)

Himbeer-Kirsch-Konfitüre mit Rosenwasser

  • 1/2 Tasse Himbeeren
  • 1/2 Tasse Kirschen
  • 2 EL Chiasamen
  • 1 Medjool-Dattel
  • 1 EL Rosenwasser

Schokosauce

  • 2 EL roher Kakao oder Carobpulver
  • 2 EL Kokosblütennektar
  • 1 TL Kokosöl

Zubereitung

  1. Mahlen Sie die Chiasamen und den Buchweizen in der Küchenmaschine zu feinem Mehl.
  2. Geben Sie die übrigen Zutaten der Basis dazu und mixen Sie alles zu einem gleichmäßigen Teig.
  3. Setzen Sie kleine runde Häufchen auf ein mit Antihaftfolie belegtes Dörrblech und drücken Sie die Mitte jeweils ein.
  4. Trocknen Sie die Kekse bei 43 °C, bis sie außen trocken sind und ihre Form gut halten.
  5. Für die Konfitüre alle Zutaten außer den Chiasamen glatt mixen.
  6. Rühren Sie die Chiasamen unter und lassen Sie die Masse einige Minuten andicken.
  7. Füllen Sie die Mulde jedes Kekses mit einem Löffel Konfitüre.
  8. Für die Sauce alle Zutaten mit der Hand kräftig zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.
  9. Überziehen Sie eine Seite jedes Kekses mit Schokosauce und stellen Sie sie 5 Minuten ins Gefrierfach, damit sie fest wird.

Tipp

Kein Rosenwasser zur Hand? Ersetzen Sie es einfach durch etwas Zitronensaft: Die Konfitüre behält ihren ganzen Reiz, nur eben klassischer.

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FAQ: Ihre Fragen zu rohen Chia-Keksen

Wie verwendet man gemahlene Chiasamen?

Gemahlen verhalten sich Chiasamen wie ein sehr saugfähiges Mehl: Sie nehmen ein Vielfaches ihres Volumens an Flüssigkeit auf und binden einen Teig, ohne dass Ei oder Gluten nötig wären. Genau das leisten sie hier, gemeinsam mit dem gemahlenen Buchweizen. Ein Esslöffel gemahlener Chia mit drei Esslöffeln Wasser verrührt und zehn Minuten stehen gelassen ergibt außerdem das bekannte Chia-Ei der pflanzlichen Backkunst. Planen Sie beim Zugeben immer etwas mehr Flüssigkeit ein.

Müssen Chiasamen gemahlen werden?

Nein, beide Formen haben ihren Platz. Ganz behalten die Samen ihre Schale und bilden um sich herum ein durchscheinendes Gel: Genau das möchte man in einem Pudding oder in der Konfitüre dieses Rezepts. Gemahlen verlieren sie diesen Perleffekt, gehen dafür im Teig auf und dicken ihn gleichmäßig an, ohne Körnchen. Einmal gemahlen oxidieren sie schneller: Mahlen Sie lieber nach Bedarf, statt größere Mengen zu lagern.

Muss man Chiasamen einweichen?

Es ist kein Muss, aber oft angenehmer. Trocken nehmen die Samen die Flüssigkeit auf, die sie umgibt, und in größerer Menge pur gegessen können sie schwer im Magen liegen. In diesem Rezept stellt sich die Frage nicht: Für die Konfitüre quellen sie im Fruchtsaft, für den Teig in der Kokosmilch. Wenn Sie sie über ein trockenes Gericht streuen, trinken Sie einfach ein Glas Wasser dazu.

Kann man Chiasamen erhitzen?

Ja, sie vertragen Hitze sehr gut und finden sich häufig in Broten, Porridges oder gekochtem Kompott, wo sie ihre Gelierkraft behalten. In der Rohkost hält man sie lieber bei niedriger Temperatur, um ihre Fettsäuren zu schonen, die empfindlich auf Hitze und Licht reagieren. Genau darum geht es beim Trocknen bei 43 °C in diesem Rezept: Die Kekse trocknen langsam, ohne je heiß zu werden.

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