Zwischen Scone und Muffin angesiedelt, ist der Scuffin ein weiches Gebäck, das seine gesamte Textur einer unerwarteten Zutat verdankt: Irisch Moos, einer Rotalge, die ohne Hitze geliert. Geriebene Karotte, milde Gewürze und saftige Datteln geben ihm den Charakter eines Karottenkuchens, während das langsame Trocknen im Dörrgerät außen für Biss und innen für Zartheit sorgt. Zwölf großzügige Stücke, ideal zum Frühstück oder für eine genussvolle Pause. Sie brauchen nur ein Dörrgerät und ein wenig Geduld.
Rohe Karotten-Scuffins (Muffin-Scones)
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Zutaten
- 1 Tasse Mandelmehl
- 1 Tasse geriebene Karotte
- 1/4 Tasse Hafermehl
- 3 TL Orangensaft
- 1/2 TL gemahlener Zimt
- 1/2 TL gemahlener Ingwer
- 1/2 TL Meersalz
- 3 sehr weiche Medjool-Datteln
- 1/2 Tasse Irisch-Moos-Paste
- 2 EL Wasser
- 1/4 Tasse Rosinen
- 1 EL Agavendicksaft
- 1/4 Tasse Leinsamenmehl (gemahlene Leinsamen)
Zubereitung
- Mandelmehl, geriebene Karotte, Hafermehl, Orangensaft, Zimt, Ingwer und Salz in der Küchenmaschine kurz durchpulsen.
- Die Medjool-Datteln zugeben und mixen, bis ein homogener Teig entsteht.
- Irisch-Moos-Paste, Wasser und Agavendicksaft einarbeiten und erneut mixen, bis alles gut gebunden ist.
- Rosinen und Leinsamenmehl zugeben und nur so lange pulsen, bis sie im Teig verteilt sind.
- Den Teig mit dem Löffel auf das Gitterblech des Dörrgeräts setzen und 12 gleichmäßige Häufchen formen.
- Bei 43 °C etwa 12 Stunden trocknen: Die Oberfläche soll sich trocken anfühlen, das Innere weich und saftig bleiben, ohne matschig zu sein.
Tipp
Ohne Irisch Moos stellt sich die luftige Textur nicht ein: Es übernimmt die Rolle von Ei und Backvorgang. Bewahren Sie die Scuffins im Kühlschrank in einer luftdichten Dose auf — sie sind ungebacken und halten sich kürzer als ein herkömmliches Gebäck.
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Das ganze Sortiment entdeckenFAQ: Ihre Fragen zu rohen Karotten-Scuffins
Wie stellt man Sea Moss her?
Sea Moss, auch Irisch Moos genannt, wird als Paste (oft Gel genannt) verwendet, die man selbst zubereitet. Spülen Sie die getrocknete Alge gründlich unter kaltem Wasser ab, um Salz und Sandreste zu entfernen, und weichen Sie sie dann 12 bis 24 Stunden in reichlich kaltem Wasser ein: Sie quillt auf und wird durchscheinend. Abgießen, ein letztes Mal spülen und anschließend mit etwas frischem Wasser im Mixer glatt pürieren. In ein Glas füllen und kühl stellen: Die Zubereitung fest wird in wenigen Stunden und hält sich zwei bis drei Wochen. Mit Algenpulver entfällt das Einweichen ganz — Sie geben es direkt im Mixer ins Wasser, das spart einen ganzen Tag.
Welche Vorzüge hat irisches Meermoos?
Irisch Moos (Chondrus crispus) ist eine Rotalge der Atlantikküsten, die in der Bretagne und in Irland seit Langem geerntet wird. Von der Zusammensetzung her liefert sie lösliche Ballaststoffe, darunter die Carrageene, die ihr die Gelierkraft geben, sowie Meeresmineralien: Calcium, Magnesium, Kalium und Jod. In der Küche liegt ihr Hauptinteresse im Technischen: Sie dickt und bindet Zubereitungen kalt, ohne Gelatine und ohne Ei, was sie für rohe und pflanzliche Patisserie so wertvoll macht. Wie alle Algen ist sie jodreich: In maßvollen Mengen genießen und bei Schilddrüsenproblemen ärztlichen Rat einholen.
Wie lautet das Rezept für einen Karottenkuchen?
Ein klassischer Karottenkuchen verbindet geriebene Karotten, Mehl, Eier, Öl, Zucker und eine Mischung milder Gewürze — Zimt, Ingwer, Muskatnuss —, wird im Ofen gebacken und meist mit einem Frischkäse-Frosting überzogen. Die rohe Variante behält dasselbe Aromaprofil bei, wechselt aber vollständig die Technik: Mandel- und Hafermehl ersetzen das Weizenmehl, Datteln liefern die Süße, und ein pflanzliches Bindemittel wie Irisch Moos oder gemahlene Leinsamen übernimmt die Rolle der Eier. Das langsame Trocknen bei niedriger Temperatur im Dörrgerät ersetzt das Backen. Das Ergebnis ist dichter und aromatischer, mit deutlich präsentem Geschmack roher Karotte.
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