Hier bilden die Karotten die Basis anstelle der Kichererbsen: Sie werden zu einer fast glatten Paste gemixt, bevor Sonnenblumenkerne, gemahlener Leinsamen, Knoblauch und warme Gewürze wie Kreuzkümmel und Currypulver eingearbeitet werden, die zugleich Struktur und Geschmack liefern. Zwiebel und Petersilie kommen zuletzt statt zu Beginn hinein, damit sie in der Masse erkennbar bleiben und nicht im Püree verschwinden, und eine von Hand untergehobene Sesamhülle gibt den geformten Kugeln außen etwas Textur. Das Dörren statt des Frittierens hält das Ganze roh, und die Zeit im Gerät bleibt flexibel: Ein kurzer Durchgang lässt die Mitte weich, während zwölf Stunden eine festere, knusprigere Hülle ergeben, ähnlich einer klassisch frittierten Falafel. Eine schlichte Aioli aus gemahlenen Cashewkernen, Knoblauch, Salz und Zitronensaft ersetzt die übliche Sauce auf Milchbasis und ist in Minuten ohne jedes Kochen zusammengerührt. Da die Falafel nach dem Dörren gut halten, eignen sie sich hervorragend zum Vorbereiten: Eine gekühlt aufbewahrte Charge hält wochenlang und lässt sich sanft im Dörrautomaten erwärmen oder kalt mit der Aioli essen.
Rohe Karotten-Falafel mit Zitronen-Knoblauch-Aioli
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Sonnenblumenkern- und aktivierte Mandelpüree
12,00 € NACHAUFFÜLLUNG ANFANG DEZEMBER
Zutaten
Falafel
- 2 Tassen grob geschnittene Karotten
- 1 Tasse trockene Sonnenblumenkerne
- 1/4 Tasse Leinsamen, gemahlen (etwa 1/3 Tasse nach dem Mahlen)
- 1 Tasse frische Petersilie, fein gehackt
- 3 Esslöffel gewürfelte Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- 1/4 Teelöffel Salz
- 1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
- 1/2 Teelöffel Currypulver
- 1/2 Tasse Sesamsamen (am Ende von Hand untergehoben)
Zitronen-Knoblauch-Aioli
- 1/4 Tasse trockene Cashewkerne
- 2 Knoblauchzehen
- 1/8 Teelöffel Salz
- Der Saft einer Zitrone
Zubereitung
Falafel
- Zuerst die Karotten allein in der Küchenmaschine laufen lassen, bis sie zu einer fast glatten Paste zerfallen.
- Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Knoblauch und Gewürze zugeben und mixen, bis alles gleichmäßig verbunden ist.
- Zwiebel und Petersilie zuletzt zugeben und bei Bedarf die Ränder abschaben, damit sich alles gründlich vermischt.
- In eine große Schüssel umfüllen und die Sesamsamen von Hand unterheben.
- Aus je etwa einem Esslöffel Masse Kugeln formen, auf die Dörrbleche setzen und 2 bis 12 Stunden dörren, je nachdem, wie weich oder knusprig Sie die Falafel möchten.
Zitronen-Knoblauch-Aioli
- Cashewkerne, Knoblauch und Salz in einer Gewürzmühle oder kleinen Küchenmaschine mahlen, bis keine Stücke mehr übrig sind.
- In eine Schüssel geben, den Zitronensaft zufügen und mit einer Gabel glatt rühren.
Tipp
Für eine festere, klassischere Falafel-Textur schieben Sie die Dörrzeit eher in Richtung zwölf Stunden als zum Minimum von zwei: Die Hülle trocknet in diesem Bereich deutlich aus und wird fest. Die Aioli hält sich separat etwa eine Woche im Kühlschrank und eignet sich ebenso gut als Dip für rohes Gemüse.
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Das ganze Sortiment entdeckenFAQ: Ihre Fragen zu rohen Karotten-Falafel
Welche Zutaten braucht man für Falafel?
Klassische Falafel bestehen aus getrockneten, eingeweichten, aber nicht gekochten Kichererbsen, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie und Koriandergrün, Kreuzkümmel und gemahlenem Koriander, alles gemixt und dann frittiert. Die rohe Variante dieses Rezepts behält dieselbe Aromenlogik - Knoblauch, Petersilie, Kreuzkümmel - ersetzt die Kichererbse aber durch Karotte und Sonnenblumenkerne, und gemahlener Leinsamen übernimmt die Bindung, die sonst das Frittieren leistet. Das Ergebnis schmeckt nicht exakt wie Straßen-Falafel, behält aber Struktur und Gewürze.
Verwendet man für Falafel rohe oder gekochte Kichererbsen?
Im klassischen Rezept streng genommen weder noch: Man nimmt getrocknete, über Nacht eingeweichte Kichererbsen, niemals gekochte. Gekochte oder aus der Dose ziehen zu viel Wasser und ergeben Kugeln, die beim Frittieren zerfallen. Diese rohe Version umgeht die Frage vollständig, da sie überhaupt keine Hülsenfrüchte verwendet: Karotte, Sonnenblume und Leinsamen liefern Masse und Halt.
Wie lange halten sich Falafel?
Klassisch frittierte Falafel halten drei bis vier Tage im Kühlschrank in einer luftdichten Dose. Diese rohen Falafel halten nach ordentlichem Dörren weit länger: mehrere Wochen im Kühlschrank, sofern sie wirklich bis in den Kern trocken sind, denn Restfeuchte lässt sie sonst verderben. Je näher Sie die Dörrzeit an zwölf Stunden bringen, desto länger die Haltbarkeit.
Was isst man zu Falafel?
Klassisch kommen sie ins Pitabrot mit Rohkost, Hummus und einer Sesamsauce. In der rohen Variante bleiben Sie im gleichen Geist, nur ohne Brot: ein großer Rohkostsalat, Kohl- oder Salatblätter als Wrap, Gurken- und Tomatenbänder, dazu die Cashew-Aioli als Sauce. Sie eignen sich auch bestens zum Knabbern, einfach auf einer Platte mit einer Schale Sauce serviert.
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