Diese rohen veganen Brownies halten alle Genussversprechen: ein knuspriger Boden aus Buchweizen und Walnüssen, eine zartschmelzende Schokoladenganache und eine glänzende Glasur, die unter den Zähnen knackt. Und das alles ohne Backen, ohne Mehl und ohne raffinierten Zucker. Ein echtes Schokoladenvergnügen, das Sie im Voraus zubereiten und im Kühlschrank für spontane Gelüste bereithalten.
Rohe Fudge-Brownies mit Rohkakao
Diesen Artikel teilen
Zutaten
Für den Boden
- 1 Tasse roher geschälter Buchweizen
- 1/2 Tasse Walnüsse
- 1/4 Tasse Rohkakaopulver
- 1/4 Tasse roher Agavendicksaft
- 2 Datteln
Für die Schokoladenganache
- 1/2 Tasse rohes Kokosmus, geschmolzen
- 1/4 Tasse roher Agavendicksaft
- 1/4 Tasse Rohkakaopulver
Für die Glasur
- 1/3 Tasse rohes Kokosöl, geschmolzen
- 1/4 Tasse Rohkakaopulver
- 1/4 Tasse roher Agavendicksaft
Zubereitung
- Mahlen Sie den Buchweizen und die Walnüsse in der Küchenmaschine zu einem feinen Schrot (dass einzelne Körner ganz bleiben, ist normal).
- Geben Sie Kakao, Agavendicksaft und Datteln dazu und mixen Sie, bis ein klebriger Teig entsteht.
- Drücken Sie diesen Boden fest in eine kleine, mit Backpapier ausgelegte Form.
- Verrühren Sie das geschmolzene Kokosmus, den Agavendicksaft und den Kakao zur Ganache und gießen Sie sie auf den Boden. Stellen Sie alles ins Gefrierfach, während Sie die Glasur zubereiten.
- Verrühren Sie das geschmolzene Kokosöl, den Kakao und den Agavendicksaft zur Glasur und gießen Sie sie auf die feste Ganache.
- Stellen Sie alles zurück ins Gefrierfach, bis die Glasur richtig fest ist, und schneiden Sie dann Riegel. Im Kühlschrank bis zu einer Woche aufbewahren.
Tipp
Der Buchweizen lässt sich durch grob gemahlene glutenfreie Haferflocken ersetzen, wenn Sie keinen zur Hand haben: Das Ergebnis wird etwas weniger knusprig, aber genauso genussvoll.
Das komplette Sortiment Rohkakao
6 Produkte
Nur online erhältlich
FAQ: Ihre Fragen zu rohen Brownies
Wie lautet das Rezept für einen gesunden Brownie?
Ein gesünderer Brownie beruht auf drei einfachen Austauschschritten. Erstens: Weißmehl durch gemahlene Nüsse und Saaten ersetzen - hier Buchweizen und Walnüsse - die Ballaststoffe, Eiweiß und gute Fette liefern. Zweitens: Zucker durch Trockenfrüchte ersetzen; Datteln süßen und binden zugleich und bringen Ballaststoffe mit, was den Blutzuckeranstieg abmildert. Drittens: reinen Kakao wählen statt einer bereits gesüßten Schokoladenzubereitung. Die rohe Version geht weiter und verzichtet ganz aufs Backen, doch ein gebackener Brownie kann genau derselben Logik folgen.
Woran erkennt man, ob ein Brownie gebacken oder roh ist?
Hier sind zwei Dinge zu unterscheiden. Einen gebackenen Brownie beurteilt man mit der Messerklinge, die mit ein paar feuchten Krümeln, aber ohne flüssigen Teig herauskommen soll. Ein roher Brownie hingegen wird überhaupt nie gebacken: Seinen Halt bekommt er durch Kälte und feste Fette - Kokosmus, Kokosöl - die im Kühlschrank erstarren. Der Anhaltspunkt ist also nicht die Backzeit, sondern die Festigkeit beim Antippen: Der Boden soll sich sauber schneiden lassen, ohne zu bröseln oder am Messer zu kleben. Bleibt er weich, fehlt ihm schlicht Zeit in der Kälte.
Wie lautet das Brownie-Rezept mit 3 Zutaten?
Die minimalistische Variante des rohen Brownies besteht aus Datteln, Nüssen und Kakaopulver. Man mixt die entsteinten Datteln zu einer Paste, gibt die Walnüsse (oder Pekannüsse oder Mandeln) für den Biss dazu, dann den Kakao, drückt alles in eine Form und stellt es eine Stunde kalt. Übliche Mengen liegen bei etwa 200 g Datteln, 150 g Nüssen und 40 g Kakao. Genau das ist der Boden dieses Rezepts, dem hier zwei Schokoladenschichten hinzugefügt werden.
Was ist das schnellste und einfachste Brownie-Rezept?
Das schnellste ist eben die Variante ohne Backen: fünfzehn Minuten Arbeit, kein Ofen zu überwachen, kein Risiko, die Textur zu verfehlen. Wenn es noch schneller gehen soll als bei der hier gezeigten Version, lassen Sie die Glasur weg und begnügen Sie sich mit Boden und Ganache - das Ergebnis hält bestens zusammen. Die einzige Zeit, die sich nicht kürzen lässt, ist der Aufenthalt in der Kälte, ein bis zwei Stunden, damit die Fette fest werden. Also besser am Vortag zubereiten als im letzten Moment.
Diesen Artikel teilen