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Getrocknete Brot-Häppchen ohne Getreide

Getrocknete Brot-Häppchen ohne Getreide

Diese kleinen, mit Kreuzkümmel gewürzten Häppchen ersetzen klassisches Brot durch eine Mischung aus Saaten und Buchweizen — vollständig glutenfrei und ohne Nüsse. Je nach Trockenzeit bleiben sie weich wie Brot oder werden knusprig wie Cracker. Ideal mit Hummus oder Nussmus bestrichen oder als Basis eines belegten Brots mit Gemüse und Avocado.

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Zutaten

  • 1/2 Tasse Leinsamenmehl (in der Kaffeemühle oder im Mixer zu mahlen)
  • 1 Tasse Wasser
  • 1/2 Tasse Buchweizenmehl (auf dieselbe Weise gemahlen; für ein leichteres Mehl kann der Buchweizen vorher gekeimt und getrocknet werden)
  • 1/2 Tasse gemahlene Sonnenblumenkerne
  • 2 TL Sesamsamen
  • 1 EL Kreuzkümmelsamen (im Mörser zerstoßen)
  • Eine Prise Meersalz
  • 1/4 Tasse zusätzliches Wasser (falls nötig)

Zubereitung

  1. Das Leinsamenmehl in der Tasse Wasser einweichen und ruhen lassen, bis sich ein Gel bildet.
  2. In einer Schüssel Buchweizenmehl, gemahlene Sonnenblumenkerne, Sesam, Kreuzkümmel und Salz mischen.
  3. Das Leinsamengel zur trockenen Mischung geben und mit dem Teigschaber (oder von Hand) zu einem homogenen Teig verarbeiten.
  4. Den Teig auf einem Bogen Backpapier so dünn wie möglich ausrollen, etwa 1 cm dick oder weniger.
  5. Den Teig mit dem Messer in der gewünschten Häppchenform vorschneiden.
  6. Im Ofen bei niedrigster Temperatur mit leicht geöffneter Tür trocknen, bis die Häppchen vollständig trocken sind (etwa eine Stunde); ein Dörrgerät eignet sich ebenfalls, falls vorhanden.

Tipp

Für ein leichteres und bekömmlicheres Buchweizenmehl lassen Sie die Körner keimen und trocknen sie vor dem Mahlen, wie es die Autorin dieses Rezepts vorschlägt.

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FAQ: Ihre Fragen zu den getrockneten Brot-Häppchen

Wie bewahrt man selbst gemachte Cracker auf?

Das Prinzip gilt für jede getrocknete Zubereitung: Der Feind ist die Feuchtigkeit. Warten Sie das vollständige Auskühlen ab — ein noch lauwarmer Cracker gibt Dampf ab, der in der Dose kondensiert — und füllen Sie sie dann in ein luftdichtes Glas, bei Raumtemperatur und lichtgeschützt. Rechnen Sie mit ein bis zwei Wochen für gut durchgetrocknete Cracker, mit nur wenigen Tagen für weich gebliebene Häppchen, die besser in den Kühlschrank kommen. Werden sie weich, gibt ihnen eine gute halbe Stunde im Dörrgerät oder im sehr niedrig eingestellten Ofen den Biss zurück.

Ist Buchweizenbrot empfehlenswert?

Buchweizen ist kein Getreide, sondern eine Pflanze aus der Familie der Knöterichgewächse, verwandt mit Rhabarber und Sauerampfer. Er enthält daher kein Gluten, was ihn zu einer Option für alle macht, die es meiden. Von der Zusammensetzung her liefert er Proteine mit den essenziellen Aminosäuren, Ballaststoffe, Magnesium und Flavonoide, darunter Rutin. Sein ausgeprägter, leicht erdiger Geschmack gefällt nicht jedem: Das vorherige Keimen der Körner mildert ihn deutlich. Wie bei jedem Lebensmittel liegt der Wert im Platz, den es in einer abwechslungsreichen Ernährung einnimmt, nicht in seinen isoliert betrachteten Eigenschaften.

Welches Mehl eignet sich am besten für Cracker?

Es gibt kein absolut bestes Mehl, nur Rollen, die zu verteilen sind. Ein Basismehl trägt die Struktur: Buchweizen, Vollkornreis, Hafer. Ein fettreiches Mehl bringt Schmelz und Geschmack: Mandel, Haselnuss, gemahlene Sonnenblumenkerne. Und ein Bindemittel sorgt ohne Gluten für Zusammenhalt: gemahlener Leinsamen, Flohsamenschalen, Chia. Ein guter Cracker verbindet meist alle drei, mit jeweils etwa einem Drittel. Kokosmehl ist die Ausnahme: Es saugt stark und wird nur in kleinen Mengen verwendet, sonst entsteht ein Teig, der sich nicht ausrollen lässt.

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