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Rohes Schoko-Minz-Fudge (ohne Backen)

Rohes Schoko-Minz-Fudge (ohne Backen)

Nicht das Backen, sondern das Einfrieren gibt diesem Fudge seine Festigkeit: Die Cashewbutter und das geschmolzene Kokosöl erstarren beim Abkühlen zu einem dichten, fast trüffelartigen Block. Das rohe Kakaopulver sorgt für eine bittere, tiefere Schokoladenbasis, die weniger süß ist als klassischer Backkakao, während der reine Honig genau die richtige Portion Süße hinzufügt, ohne dass das Fudge übersüß wird. Das ätherische Pfefferminzöl trägt ganz allein den gesamten Minzcharakter: Tropfenweise statt als Extrakt zugegeben, erinnert dieses Fudge eher an ein After-Eight als an eine klassische Süßigkeit – frisch und klar statt sirupartig. Der gesamte Vorgang kommt ohne Backen aus: Alle Zutaten werden zusammen gemixt, in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform gestrichen und etwa eine Stunde im Gefrierfach fest, bevor es geschnitten wird. Das Ergebnis liegt zwischen Fudge und Trüffel – fest genug, um es direkt aus dem Kühlschrank in saubere Würfel zu schneiden, aber weich genug, um beim ersten Biss leicht nachzugeben. Es ist reichhaltig, daher genügt ein kleines Stück völlig – ein gutes Dessert zum Vorbereiten, das man über mehrere Tage verteilt genießt, statt es auf einer einzigen Platte zu servieren.

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Zutaten

  • 250 g Cashewmus
  • ⅓ Tasse geschmolzenes Kokosöl
  • ⅓ Tasse rohes Kakaopulver
  • 2 Esslöffel reiner Honig
  • 6 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben und mixen, bis eine schön glatte Textur entsteht.
  2. Die Mischung in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform streichen und die Oberfläche mit einem Spatel glätten.
  3. Etwa 1 Stunde ins Gefrierfach stellen, bis das Fudge fest geworden ist.
  4. Aus dem Gefrierfach nehmen und in Stücke der gewünschten Größe schneiden.
  5. Das Fudge im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp

Da dieses Fudge dicht und reichhaltig ist, schneiden Sie es lieber in kleine Würfel als in große Riegel – ein Stück von etwa 2,5 cm reicht in der Regel aus. Geben Sie das Pfefferminzöl nach und nach hinzu und probieren Sie dabei, denn ein paar Tropfen zu viel können den Geschmack schnell in Richtung seifig kippen. Für eine Textur, die einem traditionellen, festeren Fudge näherkommt, reduzieren Sie das Kokosöl um ein bis zwei Esslöffel.

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Die Dattel-Version, ohne Honig

Wenn Sie lieber mit einer ganzen Frucht als mit einem Sirup süßen möchten, ergibt diese Variante einen etwas dichteren und schmelzenderen Fudge, mit derselben Methode - alles wird gemixt, alles wird im Kühlfach fest.

Für eine Kastenform: 200 g entsteinte Datteln, 5 cl ungesüßte Mandelmilch, 120 g Mandelmus (oder Haselnussmus für eine kräftigere Version), 50 g rohes Kakaopulver, 2 Teelöffel Vanilleextrakt, 2 Esslöffel geraspelte Kokosnuss, eine Prise unraffiniertes Meersalz, und das ätherische Pfefferminzöl tropfenweise wie im Hauptrezept.

Die Mixreihenfolge ist hier entscheidend: Beginnen Sie mit den Datteln und der Mandelmilch allein, bis eine vollkommen glatte Masse entsteht - das ist der einzige Schritt, der über die endgültige Textur entscheidet. Fügen Sie dann das Mandelmus, die Vanille, den Kakao und die Minze hinzu, mixen Sie erneut, und heben Sie zum Schluss die Kokosnuss und das Salz mit dem Spatel unter. In die ausgekleidete Form drücken, eine Stunde ins Gefrierfach, dann in Stücke schneiden.

Zwei Unterschiede sollte man kennen. Datteln liefern Ballaststoffe, die der Honig nicht hat, und die Masse ist beim Mixen dickflüssiger - eine leistungsstarke Küchenmaschine ist hier komfortabler als ein Mixer. Das Ergebnis hält sich sehr gut im Gefrierfach in einer luftdichten Dose und schmeckt am besten leicht angefroren.

Ohne Minze: vier weitere Richtungen

Die Minze verleiht diesem Rezept seinen Charakter, ist aber nicht zwingend - die Basis aus rohem Kakao und Fett eignet sich für viele andere Kombinationen.

  • Orange und Kakao: ein paar fein geriebene Bio-Orangenzesten ersetzen die Minze. Das ist die konsensfähigste und am einfachsten gelingende Variante.
  • Kaffee: ein Esslöffel kalter Espresso, zur Masse hinzugefügt. Der rohe Kakao gewinnt dadurch an Tiefe, ohne bitter zu werden.
  • Matcha und Kokos: ersetzen Sie ein Drittel des Kakaos durch grünen Matcha-Tee, und verdoppeln Sie die geraspelte Kokosnuss. Die Farbe überrascht ebenso wie der Geschmack.
  • Winterliche Gewürze: Zimt, gemahlener Ingwer und eine Spur Kardamom. Das ist die Version, die am besten zum Abschluss einer Mahlzeit passt.

Ein Grundsatz gilt für alle: Das Aroma wird nach und nach zugegeben, wobei man die Masse probiert, bevor sie in die Form gegossen wird - sobald sie im Kühlfach fest geworden ist, gibt es kein Nachbessern mehr.

FAQ: Ihre Fragen zum rohen Schoko-Minz-Fudge

Woraus besteht Fudge?

Klassisches Fudge kombiniert oft Honig oder Zucker, Kakaobutter, Kakaopulver und manchmal Cashewnüsse – eine Zusammensetzung, die dieser rohen Version letztlich recht nahekommt, die lediglich die Butter durch Kokosöl und das Backen durch das Gefrierfach ersetzt.

Welche Vorteile hat roher Kakao?

Roher Kakao ist reich an antioxidativen Polyphenolen und Flavanolen und liefert Magnesium, Eisen und Kalium. Magnesium trägt insbesondere zur Verringerung von Müdigkeit bei, was ihn zu einer interessanten Zutat in einem Dessert macht, das man im Voraus zubereitet und in kleinen Portionen nascht.

Wie isst man rohen Kakao?

Rohes Kakaopulver lässt sich leicht in Desserts ohne Backen wie dieses Fudge einarbeiten, aber auch in Smoothies oder Porridge. Hier wird es einfach mit den anderen Zutaten gemixt, um die Schokoladenbasis des Fudge zu bilden.

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