Rotkohl in langen, feinen Streifen, mit dem Sparschäler zu Tagliatelle geschnittene Karotte und Würfel aus reifer Mango: Dieser Salat steht schon von allein. Das Dressing gibt ihm den letzten Schliff – eine pürierte Mischung aus Gurke, hellem Miso, Ingwer und etwas Chili, mit Wasser und Olivenöl verlängert, damit sie geschmeidig bleibt. Mindestens zwanzig Minuten marinieren lassen, bevor Sie servieren: So wird der Kohl etwas weicher, und das Dressing zieht in die Streifen ein, statt nur obenauf zu liegen. Vier kleine Portionen, ideal für ein Picknick.
Rotkohl-Mango-Salat mit Miso-Ingwer-Dressing
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Zutaten
- 1/2 kleiner Rotkohl, in langen, feinen Streifen geschnitten
- 1 große Karotte, mit dem Sparschäler zu Tagliatelle geschnitten
- 1/4 Gurke, gewürfelt
- 1 Esslöffel helles Miso
- 1 Esslöffel Ingwer, geschält und gewürfelt
- 1 Teelöffel Habanero oder Jalapeño, gewürfelt
- 1 Esslöffel natives Olivenöl extra
- 6 cl Wasser
- 1 Mango, gewürfelt
- Salz
Zubereitung
- Vermengen Sie die Rotkohl- und Karottenstreifen in einer großen Schüssel.
- Geben Sie Gurke, Miso, Ingwer, Chili, Öl und Wasser in den Mixer und pürieren Sie, bis ein glattes, geschmeidiges Dressing entsteht.
- Geben Sie das Dressing über Kohl und Karotte, vermengen Sie alles, fügen Sie dann die Mango hinzu und mischen Sie erneut. Bei Bedarf salzen.
- Zudecken und mindestens 20 Minuten marinieren lassen, bevor Sie servieren.
Tipp
Wenn Sie nur dunkles Miso zur Hand haben, nehmen Sie weniger davon: Es ist deutlich salziger und kräftiger als helles Miso und würde die Mango überdecken.
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FAQ: Ihre Fragen zur Mango
Woran erkennt man, dass eine Mango reif ist?
Vergessen Sie die Farbe: Je nach Sorte kann eine Mango auch bei perfekter Reife grün bleiben. Der wahre Test ist der Tastsinn. Nehmen Sie die Frucht in die Hand und drücken Sie vorsichtig: Sie sollte unter dem Daumen leicht nachgeben, weich, ohne matschig zu sein. Riechen Sie anschließend am Stielansatz, wo sich das Aroma konzentriert: Eine reife Mango verströmt einen deutlich fruchtigen, süßen Duft. Runzlige Haut oder einzelne weiche Stellen zeigen dagegen, dass die Frucht bereits über ihren besten Punkt hinaus ist.
Wie schneidet man eine Mango?
Die sogenannte Wangen-Methode ist am einfachsten. Stellen Sie die Frucht aufrecht hin und schneiden Sie beidseitig am flachen Kern entlang, der sie der Länge nach durchzieht: So erhalten Sie zwei fleischige Hälften, die Wangen. Ritzen Sie das Fruchtfleisch jeder Wange gitterförmig mit dem Messer ein, ohne die Schale zu durchtrennen, und stülpen Sie die Hälfte dann nach außen, um die Würfel zu lösen. Kratzen Sie auch das Fruchtfleisch um den Kern herum ab, es ist oft das aromatischste.
Wie lässt man eine Mango nachreifen?
Wie die meisten klimakterischen Früchte reift die Mango auch nach der Ernte weiter. Lassen Sie sie einfach bei Zimmertemperatur liegen, niemals im Kühlschrank, solange sie noch fest ist: Kälte stoppt den Reifeprozess und schädigt das Fruchtfleisch. Um es zu beschleunigen, stecken Sie sie in eine Papiertüte zusammen mit einem Apfel oder einer Banane – deren Ethylen erledigt die Arbeit innerhalb von ein bis zwei Tagen. Ist sie reif, hält sie sich anschließend noch drei bis vier Tage im Kühlschrank.
Wie wählt man eine süße Mango aus?
Die Sorte gibt den ersten Hinweis: Mangos mit wenig faserigem, sehr süßem Fruchtfleisch, wie Osteen oder Kent, eignen sich besser für einen Salat als faserigere Sorten. Verlassen Sie sich außerdem auf den Duft: Eine Mango, die am Stielansatz nach nichts riecht, wird kaum Geschmack haben, egal wie sie aussieht. Bevorzugen Sie schließlich Früchte, die nahe an der Reife geerntet wurden, statt sehr früh gepflückte: Das hängt eher von Herkunft und Saison ab als von der Größe.
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