Diese Grünkohl-Chips beziehen ihren Charakter aus einer säuerlichen Marinade mit Kokosessig und einer Paste aus frischem Dill, für ein Ergebnis, das an Pickles erinnert, ohne je die Rohkost zu verlassen. Die Zubereitung verlangt Geduld beim Trocknen, doch die eigentliche Arbeit ist in wenigen Minuten getan. Ein Klassiker, den man immer griffbereit haben sollte.
Grünkohl-Chips mit Dill, wie Pickles
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Bio-Dillsamen zum Anbau von Microgreens
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Zutaten
- 1 Kopf krauser Grünkohl
- 1 kleiner Bund Dill
- 60 ml Kokosessig
- 1 Esslöffel Kokosöl
- 1 Prise Himalaya-Salz (entspricht 1 Esslöffel - 15 ml - Meerwasser)
Zubereitung
- Entfernen Sie die Rippen der Grünkohlblätter, waschen Sie sie und schütteln Sie das überschüssige Wasser ab. Zerreißen Sie die Blätter in nicht zu kleine Stücke, denn sie schrumpfen beim Trocknen.
- Geben Sie den Grünkohl in eine Schüssel und übergießen Sie ihn mit dem Kokosessig. Mischen Sie mit den Händen, damit jedes Stück benetzt ist.
- Lassen Sie alles etwa 30 Minuten ziehen, gern länger. Lassen Sie den Kohl abtropfen und drücken Sie ihn leicht aus, um überschüssigen Essig zu entfernen.
- Mixen Sie Dill und Kokosöl in der Küchenmaschine zu einer fast glatten Paste.
- Massieren Sie diese Paste von Hand in die Grünkohlblätter, bis sie gleichmäßig verteilt ist. Bestreuen Sie alles mit Salz.
- Trocknen Sie, bis die Chips richtig knusprig sind, in der Regel eine ganze Nacht, und wenden Sie sie nach der Hälfte der Zeit.
Tipp
Ohne Dörrgerät reicht ein Backofen auf niedrigster Stufe mit leicht geöffneter Tür, aber beobachten Sie genauer: Grünkohl wechselt in wenigen Minuten von knusprig zu verbrannt. Und legen Sie die Blätter nicht dicht an dicht: Die Luft muss überall zirkulieren, sonst bleiben einige weich.
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Das ganze Sortiment entdeckenFAQ: Ihre Fragen zu die Grünkohl-Chips mit Dill
Wie trocknet man Grünkohl-Chips?
Verteilen Sie die massierten Blätter in einer einzigen Lage, ohne Überlappung, und trocknen Sie sie zwischen 42 und 46 °C. Rechnen Sie je nach Dicke der Marinade mit acht bis zwölf Stunden: Eine fettige Marinade verlängert die Zeit deutlich. Wenden Sie die Blätter nach der Hälfte und hören Sie auf, sobald ein Blatt glatt bricht statt sich zu biegen.
Wofür verwendet man Essig in der Küche?
Über das Dressing hinaus dient Essig vor allem dazu, zart zu machen und zu konservieren. Bei einem festen Blattgemüse wie Grünkohl bricht eine halbe Stunde Marinade die Fasern und leistet das, was sonst die Hitze tun würde. Er hebt außerdem fettreiche Zubereitungen - Nussmuse, cremige Saucen -, die eine Spur Säure sofort leichter wirken lässt.
Wofür verwendet man Nussessig?
Frucht- und Nussessige wie Walnussessig oder der hier verwendete Kokosessig sind milder und runder als Weinessig. Sie passen zu Marinaden für rohes Gemüse, zu salzigen Obstsalaten und zu Saucen auf Nussmusbasis. Setzen Sie sie überall dort ein, wo die Säure nicht dominieren soll.
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