Wassermelone und Tomate werden in diesem Salat gleich groß geschnitten, sodass beide optisch miteinander verschmelzen und geschmacklich dennoch klar unterscheidbar bleiben: die eine süß und kühlend, die andere leicht säuerlich und herzhaft. Scheiben reifer Pfirsiche bringen eine dritte Textur und eine blumige Süße, die keine der beiden anderen wirklich erreicht. Die Limettenvinaigrette wird aufgebaut wie eine richtige Sauce, das Öl läuft langsam ein, während der Mixer läuft, sodass sie zu etwas Cremigem emulgiert, statt sich auf dem Teller zu trennen. Das unter die Früchte gehobene Basilikum hält den ganzen Salat frisch und kräuterig statt rein süß, und die in zwei Etappen zugegebenen Kürbiskerne - ein Teil früh untergemischt, der Rest erst kurz vor dem Servieren darübergestreut - sorgen für zuverlässigen Biss, der in der Sauce nicht weich wird. Ein Salat für die warme Jahreszeit, am besten am selben Tag serviert, solange die Früchte noch fest und kalt sind.
Salat aus Wassermelone, Pfirsich und Tomate mit Limettenvinaigrette
Diesen Artikel teilen
Zutaten
- 4 Tassen kernlose Wassermelone, gewürfelt
- 1 Tasse Tomaten, so groß wie die Wassermelone gewürfelt
- 2 Pfirsiche, in etwa 6 mm dicke Scheiben geschnitten
Für die Limettenvinaigrette
- Der Saft von 2 Limetten
- 1 Teelöffel Kokosblütennektar (roher Honig oder Agave gehen auch)
- Eine Prise Meersalz (entspricht 1 Esslöffel - 15 ml - Meerwasser)
- 1/4 Tasse natives Olivenöl extra
- Eine Handvoll Basilikum, ganze Blätter oder in Streifen geschnitten
- 1/4 Tasse Kürbiskerne, geröstet oder roh
Zubereitung
- Wassermelone, Pfirsiche und gewürfelte Tomaten in einer großen Schüssel vereinen.
- In einem Mixer oder einer Küchenmaschine Limettensaft, Kokosblütennektar und Meersalz vereinen. Mixen und dann das Olivenöl bei laufendem Gerät einlaufen lassen, bis die Vinaigrette emulgiert.
- Etwa 1/4 Tasse Vinaigrette über die Früchte gießen, dann das Basilikum und die Hälfte der Kürbiskerne unterheben.
- Kurz vor dem Servieren mit etwas mehr Vinaigrette beträufeln und mit den restlichen Kürbiskernen abschließen.
Tipp
Würzen Sie den Salat zu Beginn nur leicht und geben Sie den Rest erst kurz vor dem Servieren dazu, statt alles auf einmal zu gießen: Die Wassermelone gibt beim Stehen Saft ab, und zu viel Dressing zu früh ergibt eine wässrige Schüssel, wenn es auf den Tisch kommt.
FAQ: Ihre Fragen zum Salat aus Wassermelone, Pfirsich und Tomate
Kann man Wassermelone und Tomate kombinieren?
Man kann nicht nur, die Kombination funktioniert bemerkenswert gut. Beide gehören zur selben Geschmacksfamilie: sehr wasserreich, von Lycopin getragen, mit einer Süße, die einander antwortet. Die Tomate bringt Säure und eine herzhafte Note, die der Melone fehlt, und die Melone mildert, was an der Tomate zu scharf ist. Schneiden Sie beide gleich groß, wie hier, und der Kontrast spielt sich nur noch über den Geschmack ab.
Wie macht man einen Salat mit Wassermelone?
Drei Regeln genügen. Schneiden Sie die Wassermelone in gleichmäßige Würfel und halten Sie sie bis zum letzten Moment gut kalt. Kombinieren Sie sie mit etwas Salzigem oder Säuerlichem - Tomate, Olive, Feta, Limette -, um den Zucker auszugleichen. Ergänzen Sie schließlich eine knackige Textur und ein frisches Kraut: hier Kürbiskerne und Basilikum, aber Minze, Pistazie oder rote Zwiebel funktionieren ebenso gut. Erst im letzten Moment anmachen, denn Wassermelone gibt viel Wasser ab.
Welche Rezeptideen gibt es mit Wassermelone?
Über den Salat hinaus eignet sie sich hervorragend für Gazpacho, mit Gurke und einem Spritzer Limette gemixt. Sie lässt sich auch entsaften für ein sehr erfrischendes Getränk oder in Würfeln einfrieren für ein Sofort-Sorbet im Mixer. Und vergessen Sie die weiße Schale direkt unter der Rinde nicht: geraspelt oder in feine Stäbchen geschnitten, lässt sie sich roh im Salat essen oder wie eine Gewürzgurke milchsauer einlegen.
Diesen Artikel teilen