Man spricht viel über das Wasser junger Kokosnüsse und selten über das, was übrig bleibt, wenn man es getrunken hat: das weiche weiße Fruchtfleisch, das an der Schale klebt. Mariniert und dann bei niedriger Temperatur getrocknet, nimmt es eine knusprige Textur an, die wirklich an Jerky erinnert, wobei die natürliche Süße der Kokosnuss die Salzigkeit des Tamaris ausgleicht. Apfelessig bringt die Säure, frische Kräuter die Nuance, Chiliflocken die Schärfe, und ein Hauch Flüssigrauch, oder geräuchertes Paprikapulver, wenn Sie Aromen lieber vermeiden möchten, vervollständigt die Illusion. Die Marinade zählt genauso viel wie das Trocknen: dreißig Minuten unter regelmäßigem Rühren genügen, und ein verschlossener Gefrierbeutel leistet deutlich bessere Arbeit als eine Schüssel, weil die Marinade dabei mit der gesamten Oberfläche in Kontakt bleibt. Danach acht Stunden im Dörrgerät bei 45 °C, wobei die Streifen ausgebreitet werden, ohne sich zu stark zu überlappen. Sie schrumpfen deutlich und dürfen sich beim Fertigsein nicht mehr feucht anfühlen. Rechnen Sie mit zwei vollen Platten, also etwa vier Tassen. Und werfen Sie vor allem das Kokoswasser nicht weg: trinken Sie es oder frieren Sie es für Smoothies ein.
Tamari-geräucherte Kokoschips, Jerky-Art
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Frische Bio-zertifizierte Kokosnüsse
33,90 € NÄCHSTE LIEFERUNG MITTE SEPTEMBER
Zutaten
- Das Fruchtfleisch von 5 frischen jungen Kokosnüssen, oder 2 Packungen à 500 g bereits geschnittenes frisches Kokosfleisch
- 1/4 Tasse fein geschnittene frische Kräuter nach Wahl: Minze, Koriander, Basilikum, Rosmarin, Dill, Estragon
- 1/4 Tasse plus 2 Esslöffel Tamari oder Sojasauce
- 2 Esslöffel Apfelessig
- 1 Teelöffel Flüssigrauch, optional, oder geräuchertes Paprikapulver
- 1 Teelöffel Meersalz
- 1 Esslöffel Hefeflocken
- 1 Teelöffel Olivenöl oder ein anderes Öl
- 1 Esslöffel rote Chiliflocken
Zubereitung
- Wenn Sie frische Kokosnüsse verwenden, öffnen Sie sie, fangen Sie das Wasser auf und stellen Sie es zum Trinken oder Einfrieren beiseite. Schaben Sie mit einem Löffel das Innere der Schale ab, um das weiße Fruchtfleisch in langen Streifen zu lösen, und sammeln Sie so viel wie möglich. Entsorgen Sie die Schalen.
- Sammeln Sie das gesamte Fruchtfleisch nach und nach in einer Schüssel.
- Geben Sie alle übrigen Zutaten hinzu und vermengen Sie alles sorgfältig. Etwa 30 Minuten marinieren lassen, dabei häufig umrühren. Ein verschlossener Gefrierbeutel liefert ein besseres Ergebnis als eine offene Schüssel.
- Verteilen Sie das marinierte Fruchtfleisch anschließend auf den antihaftbeschichteten Dörrfolien, und ordnen Sie die Streifen an, ohne sie zu stark zu überlappen.
- Mindestens 8 Stunden bei 45 °C dörren. Die Stücke sind fertig, wenn sie sichtbar geschrumpft sind und sich nicht mehr feucht anfühlen.
Tipp
Flüssigrauch ist nicht unbedingt nötig: geräuchertes Paprikapulver ergibt ein sehr ähnliches Ergebnis ohne Zusatzstoffe. Bleiben Ihre Streifen nach 8 Stunden noch geschmeidig, verlängern Sie das Trocknen in Ein-Stunden-Schritten, statt die Temperatur zu erhöhen, was die Zubereitung aus dem Rohkost-Bereich herausführen würde.
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FAQ: Ihre Fragen zur Niedrigtemperatur-Dörrung
Wofür wird ein Dörrgerät verwendet?
Um Lebensmittel zu trocknen, ohne sie zu kochen, indem über mehrere Stunden warme Luft zirkuliert. Durch den Wasserentzug wird die Entwicklung von Mikroorganismen verhindert: Es ist eine der ältesten Konservierungsmethoden. In der Rohkost-Küche übernimmt es eine zweite, ebenso wichtige Rolle: Es erzeugt Texturen, die keine andere Technik kalt hervorbringen kann — die Knusprigkeit eines Crackers, die Geschmeidigkeit eines Brotes, das Knacken eines Kokoschips wie hier. Und das alles unter 42 °C, was es von einem Backofen unterscheidet.
Wie lange kann man dehydrierte Lebensmittel aufbewahren?
Richtig getrocknet und geschützt vor Luft, Licht und Feuchtigkeit gelagert, halten sich die meisten dehydrierten Lebensmittel problemlos sechs Monate bis ein Jahr. Trockenfrüchte und Gemüse halten am längsten; fetthaltige Zubereitungen wie Kokoschips oder Ölsaaten-Cracker werden schneller ranzig und sollten eher innerhalb von zwei bis drei Monaten verzehrt werden. Das eigentliche Kriterium bleibt die Trocknung: Ein im Kern noch geschmeidiges Lebensmittel schimmelt, egal in welcher Dose es aufbewahrt wird.
Welche Nachteile hat ein Lebensmitteldörrgerät?
Zunächst die Zeit: Acht bis zwölf Stunden für ein Blech Cracker einzuplanen erfordert Organisation, und das Gerät läuft die ganze Nacht. Dann der Platzbedarf, denn ein ordentliches Dörrgerät nimmt auf der Arbeitsfläche wirklich Platz ein. Auch das oft unterschätzte Ventilatorgeräusch fällt ins Gewicht, wenn das Gerät in einer offenen Küche läuft. Und der Preis: Die ersten Modelle, die für die Rohkost-Küche wirklich zufriedenstellend sind, kosten deutlich mehr als Einsteigergeräte.
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