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Algennudeln mit scharfer Kokos-Erdnuss-Soße

Algennudeln mit scharfer Kokos-Erdnuss-Soße

Algennudeln aus Kelp brauchen nur ein Abspülen mit klarem Wasser: Sie sind sofort verzehrfertig, ganz ohne Kochen oder Einweichen, mit einer knackigen Textur, die auch unter einer dickflüssigen Soße gut hält. Diese Soße hier ist eine Mischung aus Kokosmilch, Erdnussmus, frischem Knoblauch und Jalapeño, glatt püriert und schön sämig. Spinat und rote Paprika in feinen Streifen sorgen für Frische und Farbe. Für eine vollständig rohe Variante verwenden Sie ein rohes, ungeröstetes Erdnussmus oder ersetzen es durch Mandelmus oder Mus aus gekeimten Sonnenblumenkernen. Zwei Portionen, dazu etwa drei Tassen Soße, sodass noch etwas übrig bleibt.

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Zutaten

Basis

  • 1 Packung Algennudeln (etwa 340 g)

Zum Hinzufügen

  • 1 Tasse Spinat, in Streifen geschnitten
  • 1 Tasse rote Paprika, in feine Streifen geschnitten

Die Soße

  • 1 Dose Kokosmilch (selbstgemacht für eine vollständig rohe Variante)
  • 120 ml Erdnussmus
  • 3 Esslöffel Kokosblütenzucker, oder Ihr bevorzugtes Süßungsmittel
  • 2 Esslöffel natives Olivenöl extra
  • 1 Esslöffel frischer Koriander
  • 2 Knoblauchzehen, frisch zerdrückt
  • 1 Jalapeño
  • 1 Teelöffel Chiliflocken
  • 1 Teelöffel rosa Himalayasalz

Zubereitung

  1. Die Algennudeln aus der Packung nehmen und mit gefiltertem Wasser abspülen. Beiseitestellen.
  2. Den Spinat in feine Streifen und die rote Paprika in feine Streifen schneiden. Beiseitestellen.
  3. Alle Zutaten für die Soße in den Mixer geben und pürieren, bis eine cremige, glatte Textur entsteht. Abschmecken, besonders bei Jalapeño und Chiliflocken. Für eine flüssigere Soße 60 bis 120 ml gefiltertes Wasser hinzufügen.
  4. Die Nudeln und das Gemüse in einer mittelgroßen Schüssel vermengen, die Soße darübergießen und vorsichtig vermischen, bis alles gut überzogen ist.
  5. Nach Belieben mit etwas zusätzlichem Spinat oder Paprika abschließen.

Tipp

Mit einer ganzen Jalapeño und einem Teelöffel Chiliflocken ist die Soße deutlich scharf. Reduzieren oder streichen Sie eines der beiden, wenn Sie es lieber milder mögen: der Rest des Rezepts bleibt unverändert.

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Häufige Fragen zur Kombu-Alge

Wie kocht man Kombu?

Kombu, auch Seetang genannt, ist die Alge schlechthin für Brühen: Sie ist es, die dem japanischen Dashi seine Tiefe verleiht. Ein Stück in kaltes Wasser gegeben und langsam erhitzt, ohne je zu kochen, reicht für eine tiefe, herzhafte Brühe. Sie wird auch dem Kochwasser von Hülsenfrüchten zugegeben, die sie weicher macht, und einer selbstgemachten Tomatensoße, deren Säure sie abmildert. Roh, eingeweicht und in feine Streifen geschnitten, passt sie gut in einen Salat oder eine Nudelschüssel.

Wie schmeckt Kombu?

Algen werden viel einfacher gegessen, als man denkt. Frische Algen, entsalzt und abgespült, werden pur als Salat oder Tatar serviert. Getrocknete Algen weichen in zehn bis zwanzig Minuten in etwas Wasser ein, oder werden zu Flocken zerkleinert, die man wie ein Gewürz über Rohkost, Suppen und Getreide streut. Noriblätter wiederum werden ohne jede Zubereitung gerollt oder zerbröselt. Beginnen Sie mit kleinen Mengen: der Meeresgeschmack ist ausgeprägt.

Wie isst man Algen?

Kombu ist geschmacklich die zurückhaltendste Alge, weit entfernt von der strengen Jodnote, die manche befürchten. Man schmeckt vor allem Umami, jenen fünften, herzhaften Geschmack, der Brühen Körper verleiht, mit einer leicht süßen Note und einem Hauch Meer. Eingeweicht bleibt sie bissfest, fast knackig. Genau diese relative Neutralität macht sie zu einer guten Grundlage für eine so aromatische Soße wie diese.

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