Frisch gepresster Orangensaft übernimmt hier die Rolle des sonst üblichen Zuckers aus Trockenfrüchten und arbeitet zusammen mit Ahornsirup daran, die Mischung frisch statt schwer zu halten. Buchweizen und Hafer bilden den Hauptbestandteil, wobei der Hafer zunächst zu einem groben Mehl gemahlen wird, damit die Mischung nach dem Trocknen besser zusammenhält. Eingeweichte Walnüsse sorgen für Reichhaltigkeit und etwas Fett, während die halbierten Cranberries kleine säuerliche Akzente setzen, die der Süße von Orange und Ahornsirup entgegenwirken. Da alles langsam bei niedriger Temperatur trocknet, statt im Ofen zu backen, entsteht die Knusprigkeit nach und nach über mehrere Stunden hinweg, statt durch schnelles Bräunen. Das Ergebnis wirkt leichter und zitroniger als eine klassische Zimt-Honig-Mischung, eher etwas, zu dem frisches Obst und ein Schuss Pflanzenmilch passen, als ein Granola zum Naschen aus der Hand. Vollständig getrocknet hält es sich gut und ist damit ein praktischer Vorrat für ein schnelles Frühstück oder zum Bestreuen einer Obstschale.
Rohkost-Granola mit Orange, Ahornsirup und Walnüssen
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Aktivierte Bio-Buchweizensamen
21,90 € En stock
Zutaten
- 4 Tassen Buchweizen, eingeweicht und dann getrocknet
- 2 Tassen ganze Haferflocken, eingeweicht und dann getrocknet
- 350 ml frisch gepresster Orangensaft
- 1 1/2 Tassen gehackte Walnüsse, eingeweicht
- 250 ml Ahornsirup
- 1 Tasse Cranberries
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 1 Teelöffel Meersalz
Zubereitung
- Den Hafer zu einem groben Mehl mahlen.
- Die Cranberries halbieren.
- Alles in einer großen Schüssel vermengen: das gemahlene Hafermehl, den Buchweizen, den Orangensaft, die Walnüsse, den Ahornsirup, die halbierten Cranberries, die Vanille und das Salz. Vermischen, bis alles gleichmäßig verteilt ist.
- Die Mischung auf mehreren mit Backpapier ausgelegten Dörrgerät-Etagen in einer dünnen, gleichmäßigen Schicht verteilen.
- Bei 40 °C trocknen und dabei regelmäßig prüfen, bis das Granola durch und durch knusprig ist.
Tipp
Verteilen Sie die Mischung in einer dünnen, gleichmäßigen Schicht auf den Etagen: dicke Klumpen brauchen deutlich länger, um durchzutrocknen, und können in der Mitte weich bleiben, statt knusprig zu werden. Bewahren Sie das fertige Granola erst dann in einem luftdichten Glas auf, wenn es vollständig abgekühlt ist, denn schon die kleinste Restfeuchte macht es sehr schnell wieder weich.
Das komplette Sortiment Ölsaaten, Nüsse, Samen
20 Produkte
Das ganze Sortiment entdeckenFAQ: Ihre Fragen zum Rohkost-Granola aus dem Dörrgerät
Warum wird mein Granola nicht knusprig?
Fast immer liegt es an einem dieser drei Gründe: die Schicht ist zu dick und die Mitte bleibt feucht, das Trocknen wurde zu früh beendet, oder das Granola wurde noch warm ins Glas gefüllt, wo die Restfeuchte es weich gemacht hat. Verteilen Sie es dünn, trocknen Sie es vollständig durch und lassen Sie es an der Luft ganz abkühlen.
Wie dörrt man ohne Dörrgerät?
Ein Backofen, der bis auf 40 bis 50 °C heruntergeregelt werden kann, mit einem Kochlöffel in der leicht geöffneten Tür, damit die Feuchtigkeit entweichen kann, erfüllt seinen Zweck. Das Ergebnis ist weniger gleichmäßig und die Zeit schwerer einzuschätzen, aber es funktioniert. Unterhalb dieser Temperatur kann für kleine Mengen auch ein sehr trockener, gut belüfteter Ort ausreichen.
Wie lange dauert es, Obst im Dörrgerät zu trocknen?
Das hängt vollständig vom Wassergehalt und der Dicke der Scheiben ab. Rechnen Sie mit 6 bis 12 Stunden für dünn geschnittene Äpfel, länger für saftige Früchte wie Pfirsich oder Ananas. Der einzige verlässliche Anhaltspunkt bleibt die Fingerprobe: die Frucht sollte geschmeidig sein, aber beim Drücken keine Feuchtigkeit mehr abgeben.
Ist es gut, jeden Tag Granola zu essen?
Auch selbstgemacht und ungekocht bleibt Granola ein süßes, energiereiches Lebensmittel: Hier stecken Ahornsirup, Orangensaft und Cranberries drin. Nichts spricht dagegen, es regelmäßig in einer angemessenen Portion zu essen, über einer Schale frischem Obst statt handvollweise pur.
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