Nicht das Backen, sondern das Einfrieren gibt diesem Fudge seine Festigkeit: Die Cashewbutter und das geschmolzene Kokosöl erstarren beim Abkühlen zu einem dichten, fast trüffelartigen Block. Das rohe Kakaopulver sorgt für eine bittere, tiefere Schokoladenbasis, die weniger süß ist als klassischer Backkakao, während der reine Ahornsirup genau die richtige Portion Süße hinzufügt, ohne dass das Fudge übersüß wird. Das ätherische Pfefferminzöl trägt ganz allein den gesamten Minzcharakter: Tropfenweise statt als Extrakt zugegeben, erinnert dieses Fudge eher an ein After-Eight als an eine klassische Süßigkeit – frisch und klar statt sirupartig. Der gesamte Vorgang kommt ohne Backen aus: Alle Zutaten werden zusammen gemixt, in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform gestrichen und etwa eine Stunde im Gefrierfach fest, bevor es geschnitten wird. Das Ergebnis liegt zwischen Fudge und Trüffel – fest genug, um es direkt aus dem Kühlschrank in saubere Würfel zu schneiden, aber weich genug, um beim ersten Biss leicht nachzugeben. Es ist reichhaltig, daher genügt ein kleines Stück völlig – ein gutes Dessert zum Vorbereiten, das man über mehrere Tage verteilt genießt, statt es auf einer einzigen Platte zu servieren.
Rohes Schoko-Minz-Fudge (ohne Backen)
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Bio-Rohkakaopulver (Sorte Nacional)
9,90 € En stock
Zutaten
- 250 g Cashewmus
- ⅓ Tasse geschmolzenes Kokosöl
- ⅓ Tasse rohes Kakaopulver
- 2 Esslöffel reiner Ahornsirup
- 6 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl
Zubereitung
- Alle Zutaten in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben und mixen, bis eine schön glatte Textur entsteht.
- Die Mischung in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform streichen und die Oberfläche mit einem Spatel glätten.
- Etwa 1 Stunde ins Gefrierfach stellen, bis das Fudge fest geworden ist.
- Aus dem Gefrierfach nehmen und in Stücke der gewünschten Größe schneiden.
- Das Fudge im Kühlschrank aufbewahren.
Tipp
Da dieses Fudge dicht und reichhaltig ist, schneiden Sie es lieber in kleine Würfel als in große Riegel – ein Stück von etwa 2,5 cm reicht in der Regel aus. Geben Sie das Pfefferminzöl nach und nach hinzu und probieren Sie dabei, denn ein paar Tropfen zu viel können den Geschmack schnell in Richtung seifig kippen. Für eine Textur, die einem traditionellen, festeren Fudge näherkommt, reduzieren Sie das Kokosöl um ein bis zwei Esslöffel.
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FAQ: Ihre Fragen zum rohen Schoko-Minz-Fudge
Woraus besteht Fudge?
Klassisches Fudge kombiniert oft Ahornsirup oder Zucker, Kakaobutter, Kakaopulver und manchmal Cashewnüsse – eine Zusammensetzung, die dieser rohen Version letztlich recht nahekommt, die lediglich die Butter durch Kokosöl und das Backen durch das Gefrierfach ersetzt.
Welche Vorteile hat roher Kakao?
Roher Kakao ist reich an antioxidativen Polyphenolen und Flavanolen und liefert Magnesium, Eisen und Kalium. Magnesium trägt insbesondere zur Verringerung von Müdigkeit bei, was ihn zu einer interessanten Zutat in einem Dessert macht, das man im Voraus zubereitet und in kleinen Portionen nascht.
Wie isst man rohen Kakao?
Rohes Kakaopulver lässt sich leicht in Desserts ohne Backen wie dieses Fudge einarbeiten, aber auch in Smoothies oder Porridge. Hier wird es einfach mit den anderen Zutaten gemixt, um die Schokoladenbasis des Fudge zu bilden.
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