Inspiriert von einem Gericht eines bekannten veganen Restaurants, vereint diese Selbst-Zusammenstell-Schale knackiges, julienniertes Gemüse, rohes Sauerkraut und aufgeweichtes Wakame rund um ein Nest aus Zucchininudeln. Wakame ist eine gewellte Blattalge, meist getrocknet verkauft: ins Wasser gelegt, entfaltet sie sich und wird in etwa zehn Minuten seidig, mit einem milden, leicht süßlichen, marinen Geschmack, der gut zu rohem Gemüse und einer kräftigen Sauce passt. Der eigentliche Star der Schale bleibt jedoch die Sauce, eine kräftige, süß-salzige Mischung aus Hefeflocken, Tamari und Tahin, die es wert ist, auch ohne die Schale zubereitet zu werden. Beim Zusammenstellen geht es vor allem darum, jede Zutat getrennt vorzubereiten und erst am Ende zusammenzulegen, damit das Knacken des frischen Gemüses klar vom zarten Wakame und den Nudeln getrennt bleibt, statt zu einer einzigen Textur zu verschmelzen. Eine breite, flache Schale funktioniert beim Servieren am besten: Jede Zutat bleibt sichtbar und getrennt, statt schon beim ersten Bissen unter der Sauce zu verschwinden.
Roher Macro Bowl mit veganer Drachensauce
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Getrockneter Curly Wakame-Algen
26,80 € En stock
Zutaten
Für die Schale
- Karotten, julienniert
- Zucchini, julienniert und kurz in etwas Meersalz mariniert, um sie weicher zu machen
- Rohes Sauerkraut
- Wakame, eingeweicht und abgespült (länger abspülen für einen dezenteren marinen Geschmack)
- Sprossen nach Wahl (Klee funktioniert sehr gut)
- Geriebener Rotkohl
Für die Drachensauce
- 120 ml Hefeflocken
- 80 ml Olivenöl
- 60 ml Ahornsirup
- 60 ml Tamari
- 60 ml Wasser
- 60 ml Tahin
- 1 Knoblauchzehe
Zubereitung
- Die marinierten Zucchininudeln in die Mitte einer großen Schale legen, dann Karottenjulienne, Sauerkraut, Wakame, Sprossen und Rotkohl rundherum anrichten.
- Großzügig mit Drachensauce beträufeln.
- Für die Sauce Hefeflocken, Olivenöl, Ahornsirup, Tamari, Wasser, Tahin und Knoblauch zusammen mixen, bis eine glatte Masse entsteht.
- Den Rest der Sauce in einem verschlossenen Glas im Kühlschrank 4 bis 5 Tage aufbewahren.
Tipp
Bereiten Sie zuerst die Sauce zu: Sie profitiert davon, eine Viertelstunde kalt zu ruhen, damit sich der Knoblauch in die Mischung einfügen kann. Und spülen Sie das Wakame länger ab, wenn Sie es zum ersten Mal verwenden – der marine Geschmack lässt beim Spülen deutlich nach.
Das komplette Sortiment Getrockneter Seetang
10 Produkte
Das ganze Sortiment entdeckenFAQ: Ihre Fragen zum rohen Macro Bowl und zur Drachensauce
Welche Sauce eignet sich am besten für eine Buddha Bowl?
Eine Schalen-Sauce sollte konzentrierter sein als ein Vinaigrette, weil sie viel Volumen würzt. Basen, die funktionieren: Tahin plus Zitrone, Nussmus plus Tamari, oder, wie hier, Hefeflocken plus Tamari und Tahin. Suchen Sie immer das Gleichgewicht zwischen Fett, Salz, Säure und einer Spur Süße.
Wie stellt man eine Buddha Bowl zusammen?
In Schichten: eine Basis (hier Zucchininudeln), rohes oder mariniertes Gemüse für den Crunch, ein fermentiertes Element für Säure (Sauerkraut), etwas Zartes für den Kontrast (Wakame), Sprossen für Frische und eine großzügige Sauce. Bereiten Sie jede Zutat separat vor und setzen Sie erst im letzten Moment zusammen.
Was ist das Prinzip einer Buddha Bowl?
In einer einzigen Schale eine Vielfalt sich ergänzender Zutaten zu vereinen, nebeneinander angerichtet statt vermischt, um Texturen und Farben getrennt zu halten. Es ist ein freies Format: Es gibt keine vorgeschriebene Zutatenliste, nur eine Logik des Gleichgewichts zwischen den Registern.
Welche Rezepte lassen sich mit Wakame-Algen zubereiten?
Rehydriert, passt Wakame in einen Gurkensalat, eine Schale wie diese, eine Miso-Suppe, oder wird einfach über rohes Gemüse mit etwas Sesamöl geschnitten. Seine geschmeidige Textur und sein milder mariner Geschmack machen es zu einer der einsteigerfreundlichsten Algen.
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