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Roher Tahini-Dip mit Zitrone, Knoblauch und Kreuzkümmel

Roher Tahini-Dip mit Zitrone, Knoblauch und Kreuzkümmel

Diese Tahini-Sauce ist unglaublich vielseitig: auf Crackern verstrichen, als Salatdressing oder als Dip für Ihre Rohkost passt sie sich jeder Verwendung an. Das Rezept lädt geradezu zum Improvisieren ein, denn jede Zugabe von Zitrone, Knoblauch oder Gewürzen verleiht ihr einen etwas anderen Charakter. Eine Basis, die man immer griffbereit im Kühlschrank haben sollte.

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Zutaten

  • 240 g rohes Tahini aus ungeschältem Sesam
  • 2 bis 4 Esslöffel Zitronensaft oder Apfelessig, oder eine Mischung aus beidem
  • 2 bis 4 Esslöffel Hefeflocken
  • 1 bis 4 Esslöffel Tamari oder rohe Nama Shoyu, je nachdem, wie salzig Sie es mögen
  • 1 bis 4 Knoblauchzehen, oder 1/2 bis 2 Teelöffel Knoblauchpulver
  • 1/4 bis 1 Teelöffel Kreuzkümmel
  • etwas gefiltertes und wasserstoffangereichertes Wasser, um die Konsistenz anzupassen

Varianten nach Belieben

  • etwas geräuchertes Chili, dafür weniger Tamari
  • gewürfelte Jalapeño, Chilipulver oder Chiliflocken
  • Currypulver
  • gewürfelte rote Zwiebel oder Zwiebelpulver
  • etwas Miso, dafür weniger Tamari

Zubereitung

  1. Geben Sie alle Zutaten außer dem Wasser in eine Küchenmaschine oder einen Mixer.
  2. Mixen Sie, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Das Tahini kann bei Kontakt mit der Zitrone zunächst fest werden: Das ist normal.
  3. Geben Sie das Wasser nach und nach dazu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: flüssiger für ein Dressing, dicker für einen Dip. Im Kühlschrank dickt die Sauce noch etwas nach.
  4. Bewahren Sie sie in einem verschlossenen Glas bis zu zwei Wochen im Kühlschrank auf.

Tipp

Dieses Rezept gelingt wunderbar nach Gefühl: Probieren Sie und passen Sie jede Zutat an das an, was Sie gerade zur Hand haben und worauf Sie Lust haben. Beginnen Sie mit den kleineren Mengen Knoblauch, Tamari und Kreuzkümmel und erhöhen Sie dann nach und nach.

FAQ: Ihre Fragen zu dem Tahini-Dip

Was ist Tahini-Sauce?

Tahini-Sauce ist eine Sauce aus dem Nahen Osten auf Basis von Tahini, dem Sesammus, das mit Zitronensaft, Wasser und oft etwas Knoblauch verdünnt wird. Klassisch serviert man sie zu Falafel, zu Gemüse oder als Dressing. Diese rohe Variante beruht auf Tahini aus ungeschältem Sesam und wird mit Hefeflocken, Tamari und Kreuzkümmel gewürzt. Je nach zugegebener Wassermenge wird sie zum dicken Dip oder zum flüssigen Dressing.

Wie schmeckt Tahini?

Tahini schmeckt ausgeprägt nach Sesam, mit einer leichten Bitterkeit, die stärker ist, wenn es aus ungeschältem Sesam hergestellt wird. Pur ist es dicht und etwas trocken im Mund. In dieser Sauce gleichen Zitrone, Knoblauch und Tamari es aus und runden es ab, während die Hefeflocken eine fast käsige Note beisteuern. Wenn Sie die Bitterkeit stört, nehmen Sie die größere Menge Zitrone.

Wie macht man einen Dip für Rohkost zum Aperitif?

Ein guter Rohkost-Dip muss dick genug sein, um gut am Gemüse zu haften: Diese Tahini-Sauce erfüllt diese Aufgabe, wenn Sie das Wasser sehr langsam zugeben. Mixen Sie das Tahini mit Zitrone, Hefeflocken, Tamari, Knoblauch und Kreuzkümmel und verdünnen Sie es dann gerade so weit, dass eine sämige Konsistenz entsteht. Servieren Sie den Dip mit Karotten-, Gurken- oder Selleriesticks und Blumenkohlröschen. Am Vortag zubereitet, ist er nachgedickt: Ein Löffel Wasser macht ihn wieder geschmeidig.

Welcher Rohkost-Dip ist laktosefrei?

Viele Rohkost-Dips basieren auf Joghurt, Sahne oder Frischkäse, doch Tahini bietet eine ebenso cremige Konsistenz ganz ohne Milchprodukte. In diesem Rezept werden 240 g rohes Tahini einfach mit Zitrone, Hefeflocken für die käsige Note, Tamari, Knoblauch und Kreuzkümmel gemixt und dann mit Wasser verdünnt. Für einen schön sämigen Dip geben Sie das Wasser löffelweise dazu und hören auf, sobald die Sauce an einem Gemüsestick haften bleibt. Mit den Varianten mit Curry, Chili oder Miso lassen sich aus derselben Basis mehrere Dips zubereiten.

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