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Rohkost-Halva mit Sesam und Schokolade

Rohkost-Halva mit Sesam und Schokolade

Der traditionelle Halva wird hier in einer rohen, rein pflanzlichen Version neu interpretiert, mit einer schmelzenden Basis aus Sesam und Datteln, gekrönt von einer glänzenden Schokoladenschicht. Der Kontrast zwischen der dichten, leicht körnigen Textur des Sesams und der Schmelzigkeit der Schokolade macht ihn zu einer überraschend befriedigenden Nascherei. Leicht im Voraus zuzubereiten, wird er in kleine Würfel geschnitten, perfekt zu einem Tee oder Kräutertee. Eine originelle Art, sich ohne Ofen und ohne Kochen etwas zu gönnen.

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Zutaten

Halva

  • 2 1/2 Tassen Sesamsamen, zu feinem Pulver gemahlen
  • 1/2 Tasse gehackte Datteln, mindestens 1 Stunde eingeweicht
  • 1 bis 2 Esslöffel des Dattel-Einweichwassers

Schokolade

  • 1/3 Tasse geschmolzene Kakaobutter
  • 1/2 Tasse rohes Kakaopulver
  • 2 Esslöffel roher Honig (oder ein flüssiger Sirup nach Wahl)
  • 1 Teelöffel Vanille

Zubereitung

  1. Die Sesamsamen in der Kaffeemühle zu feinem Pulver mahlen, dann in eine Küchenmaschine geben.
  2. Das Sesampulver mit den eingeweichten Datteln pürieren, bis eine glatte Textur entsteht.
  3. Nach und nach das aufbewahrte Einweichwasser einarbeiten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (weniger Flüssigkeit für eine festere Mischung).
  4. Die Mischung in eine Glasform streichen, wahlweise mit Backpapier ausgelegt, und andrücken, bis die Oberfläche glatt und gleichmäßig ist.
  5. Die Kakaobutter schmelzen, dann mit dem Kakaopulver, dem Honig und der Vanille glattrühren.
  6. Die Schokolade über den Halva gießen und gleichmäßig auf der ganzen Fläche verteilen.
  7. Mindestens 30 Minuten in den Gefrierschrank oder Kühlschrank stellen, damit alles fest wird.
  8. In Würfel schneiden und servieren.

Tipp

Servieren Sie diese Würfel mit einer Pflanzenmilch oder einem Kräutertee, zum Beispiel einer Mischung aus Pflanzenmilch und Chaga-Tee, für eine wohltuende Pause.

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FAQ: Ihre Fragen zu Kakaobutter

Wie isst man Kakaobutter?

Selten pur, fast immer als strukturgebendes Fett. Sanft im Wasserbad geschmolzen, dient sie zur Herstellung von hausgemachter Schokolade — hier ihr Hauptzweck —, aber auch dazu, eine Rohkost-Tartenfüllung zu binden, Trockenfrüchte zu überziehen oder einer Creme, die im Kühlen fest werden soll, Halt zu geben. Ein Löffel in einem Smoothie oder einer warmen Pflanzenmilch gibt dieser ebenfalls Geschmeidigkeit. Sie wird nicht wie ein Speiseöl verwendet: Sie erstarrt, sobald sie abkühlt.

Wie erkennt man echte Kakaobutter?

Echte Kakaobutter ist ein reines Fett, das aus den gepressten Bohnen gewonnen wird, ohne weitere Zusätze. Sie liegt als Plättchen oder Blöcke in einem elfenbein- bis leicht bernsteinfarbenen Ton vor, ist bei Raumtemperatur spröde und hart, und verströmt beim Anfassen einen deutlich schokoladigen Duft. Seien Sie vorsichtig bei Kosmetikprodukten, die unter demselben Namen verkauft werden: Sie sind oft desodoriert oder mit anderen Pflanzenfetten gemischt. Bei einem Lebensmittel sollte die Zutatenliste aus einem einzigen Wort bestehen.

Wo findet man Kakaobutter im Supermarkt?

Genau das ist die Schwierigkeit: Im klassischen Supermarkt ist sie selten, dort findet man vor allem Tafeln und Pulver. Die üblichen Bezugsquellen bleiben Bioläden, auf Backzutaten spezialisierte Fachgeschäfte und der Onlinehandel, wo die Auswahl an Rohkost-Qualität deutlich größer ist. Ein Punkt, den man prüfen sollte, wenn man Rohkost sucht: Viele Kakaobutter-Sorten werden bei hoher Temperatur desodoriert, wodurch das Aroma verloren geht. Ein ausdrücklicher Hinweis auf niedrige Temperatur ist der einzige verlässliche Anhaltspunkt.

Bei welcher Temperatur schmilzt Kakaobutter?

Sie schmilzt bei etwa 34 bis 36 °C, also knapp unter der Körpertemperatur — daher dieses sofortige Schmelzgefühl im Mund, das den ganzen Reiz von Schokolade ausmacht. In der Praxis bedeutet das, dass ein sehr sanftes Wasserbad völlig ausreicht und man sie keinesfalls stärker erhitzen sollte, wenn man im Rohkost-Bereich bleiben möchte: Über 42 °C verlässt man diesen Rahmen. Das bedeutet auch, dass Ihre Würfel bei warmem Wetter zwischen den Fingern schmelzen: Bewahren Sie sie kühl auf.

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