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Rohe Zucchini-Nudeln mit Erdnuss-Miso-Sauce

Rohe Zucchini-Nudeln mit Erdnuss-Miso-Sauce

Die Lust auf ein Pad Thai kommt oft ganz plötzlich – und selten in dem Moment, in dem man Zeit hat, einen Wok zu erhitzen. Diese rohe Version erfüllt genau diesen Wunsch, gestützt auf eine Sauce, die die ganze Arbeit übernimmt: frischer Ingwer, mildes weißes Miso, Limettensaft, Sojasauce und Datteln, alles im Mixer emulgiert, bis es cremig wird. Das weiße Miso bringt die salzige Tiefe, die eine Brühe in einem geschmorten Gericht geben würde, und die Datteln ersetzen den Palmzucker, ohne einen sirupartigen Geschmack zu hinterlassen. Beim Gemüse bleibt es unkompliziert: Zucchini in langen Spiralen, Paprika und Karotte in feinen Streifen, geschälte Gurke in Bändern. Jedes behält seine eigene Textur, und genau der Kontrast zwischen dem Knackigen und dem Zarten erzeugt die Illusion eines vollständigen Nudelgerichts. Würzen Sie nach und nach, indem Sie die Sauce löffelweise hinzugeben: Sie ist konzentriert, und eine zu großzügige Menge erdrückt das Gemüse, statt es zu überziehen. Die fein geschnittene Frühlingszwiebel obendrauf kommt zum Schluss, für die Frische.

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Zutaten

Für die Erdnusssauce

  • 1 Stück frischer Ingwer, etwa 2 cm
  • 25 cl Olivenöl oder Leinöl
  • 2 Teelöffel Sesamöl
  • Der Saft einer Limette
  • 4 Esslöffel mildes weißes Miso
  • 6 entsteinte Datteln, oder 6 cl Ahornsirup
  • 2 Esslöffel unpasteurisierte Sojasauce
  • 8 cl Wasser

Für die Nudeln

  • 1 große Zucchini oder 2 kleine, mit dem Spiralschneider verarbeitet oder mit dem Sparschäler geschnitten
  • 1/2 rote Paprika, in feine Streifen geschnitten
  • 1/2 Karotte, in feine Streifen geschnitten
  • 1/4 einer großen Gurke oder 1/2 einer kleinen, geraspelt oder in lange Bänder geschält
  • Ein paar Frühlingszwiebeln, zum Garnieren

Zubereitung

  1. Mixen Sie alle Zutaten der Sauce, bis eine cremige, gut emulgierte Textur entsteht.
  2. Bereiten Sie alle Gemüse vor und mischen Sie sie in einer Schüssel, wobei Sie die Frühlingszwiebeln beiseitelegen.
  3. Geben Sie zunächst 6 cl Sauce hinzu und mischen Sie, dann ergänzen Sie löffelweise, bis das Gemüse überzogen ist, ohne darin zu schwimmen.
  4. Bestreuen Sie mit fein geschnittener Frühlingszwiebel und servieren Sie sofort.

Tipp

Zuckerschoten, Shiitake-Scheiben oder Mungobohnensprossen sorgen für zusätzlichen Knusper. Die Sauce hält sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank in einem geschlossenen Glas: Sie dickt beim Abkühlen ein, verdünnen Sie sie vor dem Servieren mit einem Löffel Wasser.

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FAQ: Ihre Fragen zu Leinöl

Was sind die Nachteile von Leinöl?

Der Hauptnachteil ist seine Empfindlichkeit. Leinöl ist mit Abstand die reichste pflanzliche Quelle für Omega-3, aber diese Fettsäuren oxidieren schnell bei Kontakt mit Luft, Licht und Wärme. Konkret bedeutet das: Es wird nie erhitzt, es wird im Kühlschrank aufbewahrt, es wird innerhalb weniger Wochen nach dem Öffnen verbraucht, und ein Öl, das ranzig riecht, gehört in den Ausguss. Sein ausgeprägter Geschmack gefällt zudem nicht jedem.

Wie wird Leinöl in der Ernährung verwendet?

Immer kalt und in kleinen Mengen. Ein Schuss auf Rohkost, in einem Dressing, auf einer kalten Suppe kurz vor dem Servieren, oder in eine Sauce wie in diesem Rezept gemixt: Genau das ist sein Einsatzgebiet. Ein Esslöffel pro Tag reicht für einen Erwachsenen völlig aus. Wählen Sie es nativ, kaltgepresst, in einer dunklen Flasche, und bewahren Sie es ab dem Öffnen kühl auf.

Kann man Leinöl trinken?

Einen Löffel Leinöl auf nüchternen Magen zu trinken ist eine verbreitete Gewohnheit, ohne besonderes Risiko für einen gesunden Erwachsenen, solange man bei kleinen Mengen bleibt. Allerdings gibt es keinen Hinweis darauf, dass eine einzelne Einnahme wertvoller wäre als ein Öl, das in eine Mahlzeit eingebunden ist: Fette werden in Begleitung besser aufgenommen. Wenn Sie blutverdünnende Medikamente nehmen oder eine empfindliche Gallenblase haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie es zur Gewohnheit machen.

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