Statt den ballaststoffreichen Karottentrester wegzuwerfen, der nach dem Entsaften übrig bleibt, wird er hier als Basis für einen Falafel ohne Schalenfrüchte verwendet. Gemahlene Sesam- und Leinsamen halten die Frikadellen zusammen, während frische Kräuter und eine Spur Knoblauch für Frische sorgen. Eine säuerliche, cremige Tahinisauce, separat serviert, dient sowohl als Dip als auch als Salatdressing.
Rohkost-Falafel mit Karotte, cremige Tahinisauce
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Zutaten
Für die Falafel:
- 300 g Karottentrester
- 140 g Sesamsamen, in der Kaffee-/Gewürzmühle, der Küchenmaschine oder Ähnlichem gemahlen
- 2 Esslöffel gemahlene Leinsamen
- 1 Teelöffel Salz
- 1 Esslöffel Zitronensaft
- 2½ Esslöffel Olivenöl
- 1 Stange Sellerie, fein gehackt
- 15 g glatte Petersilie, gehackt
- 10 g frischer Koriander, gehackt
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt (optional)
- 40 g Zwiebel, fein gehackt (optional)
Für die säuerliche Tahinisauce (etwa 350 ml):
- 60 ml Tahini
- 1 Esslöffel Zitronensaft
- 2 Esslöffel Wasser
- 1 Esslöffel Apfelessig
- 1 Esslöffel Agavendicksaft oder 1/2 Beutel Stevia
- 1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
- 1/2 Teelöffel gemahlener Koriander
- 2 Esslöffel Tamari (anstelle von Nama Shoyu, das in Europa kaum erhältlich ist)
- 1/2 bis 1 kleine Knoblauchzehe, gehackt (optional)
Zubereitung
Falafel:
- Alle Zutaten für die Falafel in einer Schüssel vermischen und von Hand kneten, bis eine homogene Masse entsteht.
- Kugeln mit etwa 4 bis 5 cm Durchmesser formen, leicht flach drücken und auf einem mit einer antihaftbeschichteten Folie ausgelegten Dehydrator-Blech anordnen (oder auf einem klassischen Backblech, falls Sie einen Ofen verwenden).
- Bei 45 °C 2 Stunden dehydrieren.
- Jede Frikadelle vorsichtig wenden und weitere 2 Stunden dehydrieren, bis sie außen fest und innen weich bleiben.
- Alternative im Ofen: bei 80 °C mit leicht geöffneter Tür etwa eine Stunde pro Seite backen.
Tahinisauce:
- Alle Zutaten der Sauce mixen, bis eine glatte, cremige und homogene Mischung entsteht.
Zum Servieren: Die Falafel anrichten und großzügig mit Tahinisauce beträufeln. Die warmen Gewürze und die leicht geröstete Süße der Frikadellen harmonieren gut mit der Säure der Sauce — eine überzeugende rohe Variante eines nahöstlichen Klassikers.
FAQ: Ihre Fragen zu Rohkost-Falafel mit Karotte
Welche Sauce passt gut zu Falafel?
Eine Sauce auf Basis von Tahini, Zitrone und etwas Wasser zum Verdünnen ist der zeitlose Klassiker — sie bringt Fett und Säure, die die dichte, würzige Seite der Falafel gut ausgleichen.
Wie macht man eine Sauce mit Tahini?
Man muss das Tahini lediglich nach und nach mit Zitronensaft und Wasser unter Rühren verdünnen, bis eine nappierende Textur entsteht — die Mischung dickt zunächst ein, bevor sie flüssiger wird, das ist normal.
Kann man Falafel ohne Kochen oder Frittieren machen?
Ja, diese rohe Version ersetzt gekochte Kichererbsen durch Karotte und Ölsaaten, die geformt und dann einfach im Kühlschrank fest oder leicht getrocknet werden, ohne durch die Fritteuse oder den Ofen zu gehen.
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