Eine rohe Suppe kann trotzdem wärmend sein: Man muss sie nur lange genug mixen, damit der Mixer sie durch Reibung erwärmt, bis sie sich lauwarm oder heiß anfühlt. Hier bilden Blumenkohl und Zucchini die Basis, Cashewkerne sorgen für die Cremigkeit, und Hefeflocken geben diese herzhafte Grundnote, die man von einer Cremesuppe erwartet. Das Olivenöl kommt erst am Ende hinzu, nach dem Mixen. Dazu gibt es Cracker aus Mandel-Okara — dem Trester, der nach der Herstellung einer Pflanzenmilch übrig bleibt —, die ein Nebenprodukt sinnvoll verwerten und etwas zum Dippen liefern. Rechnen Sie mit etwa einem Dutzend Cracker pro Platte.
Rohkost-Blumenkohlsuppe und Cracker aus Mandel-Okara
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Pflanzenmilchbeutel
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Zutaten
Die Cremesuppe
- 1 kleiner Blumenkohlkopf, in kleine Stücke geschnitten
- 1 mittelgroße Zucchini, in kleine Stücke geschnitten
- 35 cl Wasser
- 12 cl Cashewkerne, 30 Minuten eingeweicht, falls Ihr Mixer nicht sehr leistungsstark ist
- 2 bis 3 Knoblauchzehen
- 2 rote Paprikaschoten, in Stücke geschnitten
- 1 kleine Tomate oder eine große Handvoll Cherrytomaten
- 6 cl Hefeflocken
- 1 Esslöffel Maca (optional)
- 1 Prise Cayennepfeffer (optional)
- Salz und Pfeffer
- 2 Esslöffel Olivenöl, am Ende hinzugefügt
Cracker aus Mandel-Okara
- 1 Tasse fest gepacktes Mandel-Okara
- 2 Esslöffel Chiasamen oder gemahlener Leinsamen
- 1 1/2 Esslöffel Kokosöl oder Olivenöl
- 1/2 Teelöffel Meersalz
- 2 Esslöffel Hefeflocken, oder mehr nach Geschmack
- 1/2 Teelöffel Maca (optional)
Zubereitung
Die Cremesuppe
- Alle Zutaten außer dem Olivenöl in einen leistungsstarken Mixer geben und mixen, bis eine glatte, cremige Textur entsteht.
- Bei Bedarf Wasser hinzufügen, esslöffelweise: Die Suppe sollte dickflüssig bleiben.
- Die Würzung abschmecken, das Olivenöl hinzufügen, dann noch einige Minuten weiter mixen lassen, bis die Suppe lauwarm oder heiß ist.
- Mit Würfeln von roter Paprika, getrockneten Tomaten, frischem Koriander oder Dill servieren.
Die Cracker
- Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermengen, bis ein Teig entsteht.
- Von Hand auf einer antihaftbeschichteten Dörrfolie etwa 6 mm dick ausstreichen.
- 3 Stunden bei 45 °C dörren, dann die Platte umgedreht auf ein Gitter legen.
- In die gewünschte Form ritzen, etwa 5 cm Kantenlänge.
- Weitere 6 bis 8 Stunden oder länger trocknen, je nachdem, ob Sie einen weichen oder einen richtig knusprigen Cracker möchten.
Tipp
Es ist die Mixzeit, die die Suppe erwärmt, nicht ein Kochgerät: Rechnen Sie mit mehreren Minuten auf höchster Stufe, nachdem Sie das Öl hinzugefügt haben, und prüfen Sie die Temperatur, indem Sie die Hand auf die Schüssel legen.
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Das ganze Sortiment entdeckenFAQ: Ihre Fragen zu Mandel-Okara
Was ist Mandel-Okara?
Okara ist das, was im Nussmilchbeutel übrig bleibt, nachdem die Mandelmilch gefiltert wurde: der Trester, hauptsächlich Ballaststoffe, mit etwas Eiweiß und Fett. Dieser Rückstand wurde lange zu Unrecht weggeworfen, denn er ergibt eine hervorragende Teigbasis. Feucht hält er sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank; bei niedriger Temperatur getrocknet, wird er zu einem hausgemachten Mandelmehl, das mehrere Wochen hält. In diesem Rezept ist es das, was den Crackern ihre Struktur gibt.
Wie macht man selbst Mandelmilch?
Die Mandeln vier bis acht Stunden in reichlich Wasser einweichen, dann abgießen und das Einweichwasser wegschütten. Im Mixer mit etwa der dreifachen Menge frischem Wasser ein bis zwei Minuten mixen, bis eine schön weiße Flüssigkeit entsteht. Durch einen Nussmilchbeutel filtern, dabei fest auspressen, und den Trester zur Seite legen: Das ist Ihr Okara. Die Milch hält sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank und trennt sich von selbst, man muss sie nur schütteln.
Ist es gut, täglich Mandelmilch zu trinken?
Ungesüßte hausgemachte Mandelmilch ist ein einfaches, leichtes Getränk, ohne die Zusatzstoffe oder den zugesetzten Zucker vieler industrieller Produkte. Nichts spricht dagegen, sie täglich zu trinken, solange man nicht von ihr erwartet, was sie nicht leisten kann: Sie enthält im Vergleich zu tierischer Milch sehr wenig Eiweiß und Kalzium, außer sie ist angereichert. Betrachten Sie sie eher als angenehmes Alltagsgetränk denn als gleichwertigen Nährstoffersatz.
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