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Roher Brokkoli-Bananen-Spirulina-Smoothie

Roher Brokkoli-Bananen-Spirulina-Smoothie

Auf dem Papier klingt Brokkoli im Smoothie nach einer schlechten Idee. Im Glas ist es etwas ganz anderes: Die gefrorene Banane übernimmt fast die gesamte Textur und einen guten Teil des Geschmacks und macht aus dem, was ein grasiges, scharfes Getränk sein könnte, etwas Dickflüssiges, fast wie ein Dessert. Der Spinat trägt zur Farbe bei, ohne seinen Eigengeschmack aufzudrängen. Die Spirulina treibt das Grün noch weiter und verschwindet in der allgemeinen Cremigkeit, statt sich bemerkbar zu machen: Diese blaugrüne Mikroalge gehört zu den proteinreichsten Lebensmitteln überhaupt, mit etwa 60 bis 70 % ihres Trockengewichts, weshalb ein kleiner Löffel schon ausreicht. Maca und Lucuma bleiben optional, geben aber eine sanfte, malzige Grundnote, die gut mit der Süße der Banane harmoniert. Der technische Punkt lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Alles kommt in den leistungsstarken Mixer, außer dem Topping, und genau das zerkleinert den Brokkoli vollständig. Am Ende bleiben weder Fasern noch der Biss von rohem Gemüse übrig. Etwas Blütenpollen zum Servieren obendrauf sorgt für Knusprigkeit und eine dezente blumige Note, in einem großen, gut gekühlten Glas.

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Zutaten

  • 2 gefrorene Bananen
  • 1/2 Kopf Bio-Brokkoli (am besten die Röschen, aber die Stiele funktionieren auch)
  • 1 Handvoll Spinat
  • 1 bis 2 Esslöffel Spirulina
  • 1 bis 2 Esslöffel Lucuma (optional)
  • 1 Teelöffel Maca-Pulver
  • 25 bis 35 cl Wasser
  • Blütenpollen zum Garnieren

Zubereitung

  1. Alle Zutaten außer dem Blütenpollen in einen leistungsstarken Mixer geben.
  2. Mixen, bis der Brokkoli vollständig zerkleinert ist und die Textur glatt und cremig wird.
  3. In ein großes Glas füllen, mit Blütenpollen bestreuen und trinken, solange es kalt ist.

Tipp

Verwenden Sie lieber gefrorene als frische Banane: Sie sorgt für diese dickcremige, fast dessertartige Konsistenz. Frische Banane plus ein paar Eiswürfel geht zur Not auch, aber die Textur wird dabei deutlich flüssiger.

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FAQ: Ihre Fragen zum Brokkoli-Bananen-Smoothie

Wie macht man einen Brokkoli-Smoothie?

Es kommt auf zwei Dinge an: einen Mixer, der leistungsstark genug ist, um die Fasern vollständig zu zerkleinern, und eine Frucht, die die Textur trägt. Hier sind es zwei gefrorene Bananen. Sie geben den rohen Brokkoli, den Spinat, die Pulver und das Wasser obendrauf und mixen, bis keine Stücke mehr übrig sind. Wenn Ihr Gerät sich schwertut, geben Sie das Wasser nach und nach statt auf einmal hinzu.

Was passt gut zu Brokkoli?

Roh und im Getränk verlangt Brokkoli nach Süße und ein wenig Säure. Banane, Apfel, Birne und Mango funktionieren sehr gut; Zitrone oder Ingwer bringen das Ganze zusätzlich zur Geltung. Grüne Pulver wie Spirulina fügen sich in dasselbe Register ein. Vermeiden Sie hingegen rote Früchte, die eine unappetitliche bräunliche Farbe ergeben.

Welche Früchte sollte man in einem Smoothie nicht mischen?

Es gibt kein ernährungsphysiologisches Verbot, aber manche Kombinationen führen zu einem enttäuschenden Ergebnis. Rote Früchte mit grünem Gemüse werden braun. Zitrusfrüchte mit viel Banane können eine körnige Textur ergeben. Melone und Wassermelone sind sehr wasserhaltig und verwässern den Rest. Bleiben Sie bei maximal zwei bis drei Früchten pro Glas.

Dürfen Kinder Spirulina zu sich nehmen?

Spirulina ist ein Lebensmittel, kein Erwachsenen vorbehaltenes Präparat, und findet sich oft in Familien-Smoothies wieder. Beginnen Sie mit kleinen Mengen, der Geschmack ist ausgeprägt. Für eine konkrete Frage zu Ihrem Kind wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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