Knusprig ohne schlechtes Gewissen: Diese Cracker setzen auf gekeimten Buchweizen statt auf Mehl, für einen ballaststoffreichen, glutenfreien Snack, der wirklich sättigt. Karotte und Zucchini sorgen für Geschmeidigkeit, die Gewürze (Kreuzkümmel, Kurkuma, Chili) wecken alles auf. Etwas Geduld im Dörrgerät, und Sie erhalten Cracker, die wirklich etwas hermachen.
Rohkost-Cracker mit Karotte und gekeimtem Buchweizen (Dörrgerät)
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Bio-Buchweizenkerne Ungeschält
3,95 € En stock
Zutaten
- 10 Karotten, geschält und gewürfelt
- 1 Zucchini, gewürfelt
- 300 g gekeimte Buchweizengrütze, abgespült (ca. 1½ Tassen)
- 2 EL Hefeflocken
- 2 EL gemahlene Leinsamen
- 1 TL Kreuzkümmel
- ½ TL Kurkumapulver
- ½ TL Cayennepfeffer
- ½ TL schwarzer Pfeffer
- 1½ TL Himalaya-Salz
- 2 EL Wasser, falls nötig
Zubereitung
- Karotten und Zucchini in der Küchenmaschine mixen, bis eine körnige, fast pürierte Textur entsteht, dann in eine große Schüssel geben.
- Den gekeimten Buchweizen pürieren, dann alle übrigen Zutaten (außer dem Gemüse) hinzufügen und erneut mixen.
- Die Buchweizenmischung unter das Gemüsepüree heben und gut verrühren; bei Bedarf in kleinen Mengen nochmals mixen und etwas Wasser zugeben, wenn der Teig zu dick ist.
- Die Masse etwa 0,5 cm dick auf 2 bis 3 Dörrgerät-Einlagen verteilen.
- 1 Stunde bei 63 °C dörren, dann auf 44 °C reduzieren; jetzt ist der Moment, die Cracker mit einem Messer oder Pizzaroller vorzuschneiden.
- Etwa 8 Stunden weiter dörren, die Cracker auf dem Gitter wenden, dann nochmals 8 Stunden dörren, bis sie richtig trocken und knusprig sind.
Tipp
Buchweizen ist trotz seines Namens kein Getreide, sondern ein Samen — ein wertvoller Verbündeter, wenn Sie Gluten meiden. Planen Sie großzügig Zeit für das Dörren ein: Die Dicke Ihres Teigs verändert die Dauer.
Das komplette Sortiment Keimsaaten
46 Produkte
Das ganze Sortiment entdeckenFAQ: Ihre Fragen zu gekeimtem Buchweizen und Rohkost-Crackern
Können Buchweizenkörner roh gegessen werden?
Ja, sofern Sie von geschältem, aber nicht geröstetem Buchweizen ausgehen und ihn dann einweichen und keimen lassen. Das Einweichen gefolgt von der Keimung reduziert die Verbindungen, die das trockene Korn schwer verdaulich machen, und setzt die Enzymaktivität in Gang. Der sogenannte Kasha-Buchweizen dagegen ist geröstet: Er keimt niemals. Prüfen Sie also vor dem Kauf das Etikett, das ist der einzige wirklich entscheidende Punkt.
Warum müssen Buchweizenkörner eingeweicht werden?
Das Einweichen rehydriert das Korn und setzt den Prozess in Gang, der zur Keimung führt. Es entfernt außerdem den Schleim, jene leicht schleimige, gelartige Substanz, die Buchweizen reichlich ins Wasser abgibt: Spülen Sie großzügig, bis das Wasser klar ist, sonst kleben Ihre Cracker. Rechnen Sie je nach Quelle mit ein bis vier Stunden Einweichzeit, dann 12 bis 24 Stunden Keimung mit regelmäßigem Spülen.
Welche Samen eignen sich am besten für Cracker?
Gemahlener Leinsamen ist fast unverzichtbar: Er quillt bei Kontakt mit Wasser auf und bildet das Gel, das den Teig anstelle von Gluten zusammenhält. Gekeimter Buchweizen sorgt für Körper und Knusprigkeit, Sonnenblumen- und Kürbiskerne für etwas Biss, Sesam und Chia für feine Knusprigkeit. In der Praxis ist eine bindende Basis (Lein oder Chia) plus eine strukturgebende Basis (Buchweizen, Sonnenblume) besser als zehn wahllos gemischte Samen.
Wie lange lassen sich die Buchweizen-Chips aufbewahren?
Das hängt ganz von der Trocknung ab: Wirklich trockene Cracker, die sauber brechen, ohne sich zu biegen, halten sich drei bis vier Wochen in einer luftdichten Dose, vor Licht geschützt. Bleibt im Kern auch nur ein wenig Feuchtigkeit zurück, verkürzt sich diese Zeit stark, und es kann zu Schimmelbildung kommen. Im Zweifel geben Sie sie vor dem Verstauen noch ein bis zwei Stunden ins Dörrgerät und legen bei feuchter Küche ein Trockenmittelbeutel dazu.
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