Es gibt diesen Moment im Sommer, in dem die Tomaten und Paprika schneller ankommen, als man sie essen kann. Für genau diesen Moment ist dieser Gazpacho gemacht. Seine Besonderheit beruht auf einer einzigen Entscheidung: Die Hälfte der Gurke und der Paprika wird nicht mit dem Rest gemixt, sondern erst danach zugegeben und nur ein- oder zweimal kurz gemixt, gerade genug, um sie zu zerkleinern, ohne sie zu Mus zu verarbeiten. So behält die Schüssel etwas Biss, wo die meisten Gazpachos gleichförmig werden. Knoblauch, Koriander und Frühlingszwiebel legen die würzige Grundlage, während der Saft von zwei Zitronen und ein halber Teelöffel Cayennepfeffer für etwas Lebendiges und leicht Wärmendes sorgen, statt einer flachen, kalten Suppe. Das Olivenöl wird erst nach dem Mixen untergerührt und nicht mit dem Gemüse: So kommt Fett hinzu, ohne zu emulgieren oder den Geschmack des rohen Gemüses zu trüben. Da alles kalt serviert wird, lässt sich diese Zubereitung im Voraus machen, ohne etwas einzubüßen. Sie gewinnt sogar, wenn sie ein bis zwei Stunden im Kühlschrank steht, damit sich die Aromen setzen und der Cayennepfeffer milder wird. In Schalen servieren, mit geröstetem Brot oder etwas zerdrückter Avocado zum Eintunken.
Garten-Gazpacho: Tomaten, Paprika und Gurke
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Zutaten
- 2 Tomaten
- 2 rote Paprika
- 1 Gurke
- ½ Tasse Frühlingszwiebel
- ¼ Tasse frischer Koriander
- 3 Knoblauchzehen
- 25 cl Wasser
- Saft von 2 Zitronen
- 3 Esslöffel Olivenöl
- ½ Teelöffel Cayennepfeffer
- Salz und Pfeffer
Zubereitung
- Die Gurke schälen. Die Hälfte davon zusammen mit den Tomaten, der Hälfte der Paprika, der Frühlingszwiebel, dem Koriander, dem Knoblauch, dem Cayennepfeffer, dem Zitronensaft und dem Wasser in den Mixer geben.
- Mixen, bis eine vollständig glatte Textur entsteht.
- Die restliche Gurke und Paprika würfeln, in den Mixer geben und nur ein- oder zweimal kurz pulsieren, damit sie zerkleinert werden, ohne zu Mus zu werden.
- Das Olivenöl unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Gut gekühlt servieren, mit geröstetem Brot oder Croutons dazu.
Tipp
Wenn Sie Zeit haben, stellen Sie den Gazpacho vor dem Servieren mindestens eine Stunde in den Kühlschrank: Die Aromen runden sich ab und der Cayennepfeffer wird beim Ziehen etwas milder. Pulsieren Sie die beiseitegelegte Gurke und Paprika nur ein- oder zweimal: Darüber hinaus werden sie breiig, statt ihren Biss zu behalten.
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Das ganze Sortiment entdeckenFAQ: Ihre Fragen zum selbstgemachten Gazpacho
Welche Zutaten kommen in einen Gazpacho?
Die andalusische Basis besteht aus fünf Gemüsesorten: reife Tomaten, Gurke, Paprika, Zwiebel und Knoblauch, dazu Olivenöl, Essig und oft altbackenes Brot zum Binden. Diese Version ersetzt den Essig durch Zitronensaft, verzichtet auf das Brot und fügt Koriander und Cayennepfeffer hinzu.
Wie macht man einen echten Gazpacho?
Der nicht verhandelbare Punkt ist die Qualität der Tomaten: Ein Gazpacho verbirgt nichts. Danach kommen die Säurebalance, das Fett des Olivenöls und vor allem die Ruhezeit im Kühlschrank. Ein Gazpacho, der sofort nach dem Mixen serviert wird, ist immer weniger gut als einer, der ein bis zwei Stunden gezogen hat.
Welche Beilagen passen zu einem Gazpacho?
Die Klassiker sind gewürfeltes rohes Gemüse, Croutons und ein Schuss Olivenöl. Hier übernimmt ein Teil des Gemüses diese Rolle bereits innerhalb der Schüssel. Sie können mit Avocado, Sprossen, ein paar Korianderblättern oder etwas fein geschnittener Paprika ergänzen.
Wie macht man einen einfachen und schnellen Gazpacho?
Alles auf einmal in den Mixer: grob geschnittenes Gemüse, Flüssigkeit, Würze, mixen, fertig. Die schnelle Version trinkt man sofort; sie wird einfach weniger rund sein als eine gezogene Version. Wenn Sie in Eile sind, kühlen Sie zumindest das Gemüse vor dem Mixen.
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