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Roher Löwenzahn-Erdbeer-Himbeer-Saft

Roher Löwenzahn-Erdbeer-Himbeer-Saft

Die meisten Saftrezepte zielen auf völlige Klarheit ab und filtern jede Spur von Fruchtfleisch heraus. Dieses Rezept geht den umgekehrten Weg und behält etwas Körper im Glas, für ein Getränk, das dickflüssiger und texturierter ist als ein vollständig gefilterter Saft. Erdbeeren und Himbeeren liefern fast die gesamte Farbe und Süße, während eine Tasse Löwenzahnblätter mit einer erdigen Bitterkeit gegensteuert, die verhindert, dass der Saft zu einem simplen Beerensirup wird. Eine kleine Chilischote ist völlig optional, doch wenn man sie mit den Früchten durch den Entsafter gibt, entsteht echte Wärme statt nur einer Nuance im Hintergrund: Beginnen Sie also mit weniger, als Sie zu brauchen glauben. Flüssiges Stevia kommt eher zum Schluss als zu Beginn dazu, tropfenweise, damit Sie nach und nach abschmecken und aufhören können, sobald die Süße für Sie passt, statt vorab zu raten. Ein langsamer Slow-Juicer liefert bei Blattgrün wie Löwenzahn die besten Ergebnisse, ohne zu viel Volumen zu verlieren, und die Menge ergibt etwa ein Glas von 25 cl – klein genug, um es frisch in einem Zug zu trinken, statt es aufzubewahren. Gießen Sie ihn an warmen Tagen über zerstoßenes Eis für eine Art Granita, oder trinken Sie ihn pur bei Zimmertemperatur.

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Zutaten

  • 2 Tassen Erdbeeren
  • 1 Tasse Löwenzahnblätter (nach Geschmack mehr)
  • 1 Tasse Himbeeren
  • 1 kleine Chilischote, entkernt und von den weißen Trennwänden befreit (optional, nach Geschmack)
  • 10 bis 20 Tropfen alkoholfreies flüssiges Stevia (optional)

Zubereitung

  1. Geben Sie die Erdbeeren, Löwenzahnblätter, Himbeeren und gegebenenfalls die Chilischote durch einen langsamen Slow-Juicer.
  2. Probieren Sie den Saft und rühren Sie das flüssige Stevia tropfenweise ein, falls die Früchte nicht süß genug sind.
  3. Sie erhalten etwa ein Glas von 25 cl.
  4. Servieren Sie pur oder mit zerstoßenem Eis für ein sehr erfrischendes Getränk.

Tipp

Die Bitterkeit der Löwenzahnblätter variiert stark je nach ihrer Reife: junge, kleine Blätter ergeben einen milderen Saft, während große das ganze Getränk dominieren können. Wenn die Bitterkeit nach dem ersten Schluck zu stark erscheint, gleichen Sie sie lieber mit einer Handvoll zusätzlicher Erdbeeren aus statt mit mehr Stevia, das süßt, ohne den grünen Geschmack abzumildern.

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FAQ: Ihre Fragen zum Löwenzahn-Beeren-Saft

Was sind die Vor- und Nachteile eines Entsafters?

Vorteile: eine langsame Schnecke, die kalt presst, eine bessere Ausbeute bei Blattgrün und faserigen Wurzeln, ein Saft, der sich im Kühlschrank länger hält, und ein leiser Betrieb. Nachteile: ein höherer Anschaffungspreis, eine langsamere Zubereitung und mehr Teile, die nach jeder Nutzung gereinigt werden müssen.

Welche Wirkung hat Löwenzahn auf die Leber?

Löwenzahn wird traditionell mit einer guten Leberfunktion in Verbindung gebracht: Er regt die Gallenproduktion an und fördert deren Fluss, was die Ausscheidung von Giftstoffen durch den Körper unterstützt. Dieser Ruf als entgiftende Pflanze erklärt die klassische Verwendung in Frühjahrskuren, ersetzt aber keinen ärztlichen Rat bei Leberbeschwerden.

Wer sollte keinen Löwenzahn zu sich nehmen?

Löwenzahn ist eine essbare Wildpflanze, eignet sich aber nicht für jeden: Personen mit einer Allergie gegen Korbblütler, Menschen unter medikamentöser Behandlung sowie Schwangere oder Stillende sollten vor einem regelmäßigen Verzehr ärztlichen Rat einholen. Sammeln Sie ihn niemals am Straßenrand oder auf behandeltem Boden.

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