Wir sehen uns am 3 September um 18 Uhr zu unserem exklusiven Live-Event „Algen im Alltag“ !

Hier anmelden!
Mini-Pizzahäppchen auf Leinsamen-Crackern

Mini-Pizzahäppchen auf Leinsamen-Crackern

Diese kleinen knusprigen Häppchen bringen alle Freuden der Pizza ganz ohne Ofen zurück: eine Basis aus Leinsamen-Crackern, ein cremiger Nussaufstrich, eine würzige Tomatensauce und ein Basilikum-Rosmarin-Pesto. Ein echtes Konzentrat mediterraner Aromen im Apéro-Format. Genussvolle Variante: Ersetzen Sie die Cracker-Basis durch marinierte Champignons, dann wird das Häppchen noch zarter.

Diesen Artikel teilen

Zutaten

Leinsamen-Cracker als Basis (oder verwenden Sie Ihre eigenen Cracker)

  • 1/2 Tasse Leinsamen
  • 1/2 Tasse Leinsamenmehl
  • 6 mittelgroße Tomaten
  • 1 Tasse getrocknete Tomaten, mindestens 2 Stunden eingeweicht
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 1/4 Tasse frisches Basilikum
  • 3 Esslöffel getrocknete italienische Kräutermischung
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe

Pinienkern-Aufstrich

  • 1/2 Tasse Pinienkerne
  • 1/2 Tasse Macadamianüsse
  • 2 Teelöffel Zitronensaft
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Hefeflocken
  • 1/4 Tasse Wasser

Tomatensauce

  • 4 mittelgroße Tomaten, entkernt
  • 1/4 Tasse getrocknete Tomaten, mindestens 2 Stunden eingeweicht
  • 1 weiche Dattel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Teelöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel frisches Basilikum
  • 1 Esslöffel getrockneter Oregano
  • 2 Teelöffel Zitronensaft

Pesto

  • 2 Tassen fest gepacktes Basilikum
  • 1 Esslöffel gehackter Rosmarin
  • 1/4 Tasse Pinienkerne
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Zitronensaft

Zubereitung

  1. Mixen Sie alle Zutaten der Cracker-Basis in der Küchenmaschine zu einem gleichmäßigen Teig.
  2. Streichen Sie ihn dünn auf zwei Dörrbleche aus, bis an die Ränder, und schneiden Sie Quadrate mit dem Messer oder der Palette vor.
  3. Dörren Sie 3 Stunden bei 40 °C, wenden Sie den Teig auf ein Gitterblech und trocknen Sie ihn weitere 10 bis 18 Stunden.
  4. Für den Aufstrich alle Zutaten in der Küchenmaschine cremig mixen.
  5. Für die Tomatensauce alle Zutaten im Mixer glatt mixen.
  6. Für das Pesto alle Zutaten stoßweise mixen und dabei etwas Struktur behalten.
  7. Streichen Sie auf jeden Cracker eine Schicht Aufstrich, dann Tomatensauce, und schließen Sie mit einem Klecks Pesto ab.
  8. Garnieren Sie mit Oliven, Kapern und einer Prise italienischer Kräuter.

Tipp

Als Variante ersetzen Sie die Cracker durch Champignons, die 2 Stunden in einer Mischung aus Tamari und Olivenöl mariniert, dann belegt und 1 bis 2 Stunden im Dörrautomaten erwärmt werden.

FAQ: Ihre Fragen zu Mini-Pizzahäppchen auf Leinsamen-Crackern

Wie lautet das Rezept für gesunde selbst gemachte Cracker?

Das verlässlichste Grundgerüst besteht aus zwei Zutaten: gemahlenen Leinsamen und Wasser. Der Leinsamen setzt ein Mucilago frei, das den Teig ohne Mehl und ohne Ei bindet. Von da an ist alles möglich: frische und getrocknete Tomaten, Zwiebel, Knoblauch, Kräuter, wie in diesem Rezept. Dünn ausstreichen, vor dem Trocknen vorschneiden und bei niedriger Temperatur dörren, bis der Teig bricht.

Wie isst man Leinsamen am besten?

In jedem Fall gemahlen: Ganz durchlaufen sie den Verdauungstrakt, ohne viel abzugeben. Mahlen Sie sie im letzten Moment, eine Kaffeemühle eignet sich bestens, denn ihre Öle werden nach dem Öffnen des Korns schnell ranzig. Bewahren Sie den Rest im Kühlschrank auf, in einem verschlossenen Glas. In diesem Rezept übernimmt der Leinsamen beide Rollen: Bindemittel und knusprige Basis.

Wie verwendet man Hefeflocken?

Man streut sie am Ende der Zubereitung darüber, nie zu Beginn des Garens: Ihr käsiger Geschmack verflüchtigt sich in der Hitze. Sie heben einen Nussaufstrich, eine Sauce, ein Nudelgericht, eine Suppe oder Popcorn. Hier genügen zwei Teelöffel, um dem Aufstrich aus Pinienkernen und Macadamia seinen gereiften Geschmack zu geben.

Was ist der Unterschied zwischen Hefeflocken und Bierhefe?

Hefeflocken sind inaktive, zu Flocken getrocknete Hefe mit einem Umami-Geschmack nahe am Parmesan; sie werden eigens für die Ernährung gezüchtet. Bierhefe im engeren Sinn ist ein Nebenprodukt des Brauens, bitterer, und wird lebend oder inaktiv verkauft. Beide sind nicht mit Backhefe zu verwechseln, die lebendig ist und zum Aufgehen dient, und schon gar nicht mit Backpulver, das gar keine Hefe ist.

Diesen Artikel teilen

Lade ...
Zum Seitenanfang